AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

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Querdenkerin08
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AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon Querdenkerin08 » 12. April 2009 11:01

Klar sind alle AD(H)S`ler auch hochsensibel...

Wo genau jedoch setzt man die Grenze, bzw. kann man -ohne Untersuchung- sagen, DAS ist eine klare Abgrenzung zu AD(H)S ?? Gerade bei der hypoaktiven Form... gibt es wirkliche gravierende Unterschiede, was ein AD(H)S von vornherein ausschließt oder bestätigen kann ?  :icon_rolleyes:
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon Frosch » 12. April 2009 18:20

Das würde mich auch interessieren.
Ich bin ADH[b][/b]s´ler und bei mir ist aber wirklich ALLES Hyper, wenn man das so beschreiben kann, stelle mir unter Hapoaktiv das genaue Gegenteil vor, also alles was bei den Hayperaktiven zuviel ist, ist bei den Hypoaktiven zuwenig, dennoch gibt es ja die Mischform, und letzlich hat es ja jeder anders, in verschiedenen Bereichen, und da denke ICH ist die Frage dann beantwortet, weil anders kann ich es mir nicht vorstellen.
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon Querdenkerin08 » 12. April 2009 18:44

Mmh...ne...so meinte ich das nicht  :icon_mrgreen:... ich wollte nur wissen, ob es Anhaltspunkte gibt, die eine Hochsensibilität von einem ADHS trennen lassen...also wirklich Aspekte, die NUR HS betreffen und nicht ADHS...

Versteht das jemand, wie ich es gemeint habe ?  :breitgrinse1:

Hypos sind, soweit mein Infostand, nicht das genaue Gegenteil bzw. stimmt es nicht mit dem "zu-viel-sein". Auch Hypos haben ja diese Reizfilterschwäche und daher ist alles auch schnell mal zu viel. Lediglich in der "Art" sind sie anders...eher langsam, defensiv...ohne "Pepp" (was ja bei Hypers auch dann nach dem Auspowern eintritt.
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon Querdenkerin08 » 12. April 2009 18:47

:eusa_doh:  Oh je...stelle gerade fest, dass du es wohl ganz anders gemeint hast...gell ?? Schon eher DIE ART, die Aktivität, gell ?? Nicht das "zu-viel-Ertragen"... :icon_rolleyes:... jaja, wo wir wieder beim "aneinander-vorbeireden -oder Denken-" wären... :baw: :icon_redface:
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon Frosch » 12. April 2009 20:09

Genau! Zviel Aktivität, Zuviel Emotion, Zu hektisches denken, zu hohe Impulsivität (oder zu schnelle Impulsivität - also alles schneller (klar - ich für mich, kann auch sagen, zuviel Ertragen).

Also kurz Hyper = zu viel            Hypo = zu wenig    Aktivität.

Es gibt aber auch ein Buch über HS, weiß nicht mehr genau wie es heißt nur das es grün ist, der Titel wurde aber in einem Thread über Hochsensibilität genannt, vielleicht liest Du es mal, ich erkenne mich dort in vielen Dingen wieder ( den meisten :baw:) genauso wie in den ADHS Büchern, ich denke wenn Du es mal liest, wird es Dir einige Antworten geben können.

Kannst ja auch mal bei BOL schauen, wenn Du im Suchbegriff Hochsensibilität eingibst, wird es wohl erscheinen, ist vielleicht einfacher als den ganzen Thread zu lesen.
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon Querdenkerin08 » 12. April 2009 21:10

Danke Frosch ,

habe seit ein paar Tagen schon das Buch "Zart besaitet und erfolgreich im Beruf - sensibel kompetent"... ist glaube ich die Nachfolge des "grünen Buches" welches Du meinst  :icon_mrgreen:... ich erkenne mich LAUFEND dort wieder, ja  :eusa_doh: :baw: :icon_redface:

Erschreckend, die Parallelen zu ADHS... ist schon erstaunlich...
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon Frosch » 13. April 2009 09:05

Ja, genau. das sind wohl die Nachfolger des grünen Buches, aber die habe ich noch nicht gelesen.
Die parallelen zu ADHS sind wirklich sehr eng geknüpft, aber Hochsensibilität ist ja auch noch kein so erforschtes Gebiet, genau so wie ADHS bei Erwachsenen, und da jeder Mensch anders betroffen ist, denke ich mir, das man das gar nicht so genau differenzieren kann.
Normalerweise müßte es in der Diagnose für jeden einzelnen genau stehen, mit was er die meisten Probleme hat, der eine leidet unter seiner Hochsensibilität, dem anderen nutzt sie, z.B.  das hängt ja auch damit zusammen wie man sein Leben gestalten sollte, ein Mensch der z.B. unter großen Mengen leidet, ist nicht gut in einem Job aufgehoben, wo er ständig mit großen Mengen über einen langen Zeitraum des Tages zu tun hat, oder jemand der sehr Geräusch empfindlich ist, kann nicht den ganzen Tag in eine laute Umgebung.
Aber das versucht man auch ohne das eigentliche Wissen darüber, ja selber schon so einzurichten, es ist nur besser wenn man darum weiß. Weil man ansonsten immer veruchen wird sich den Anderen anzu passen unm nicht aufzufallen, und auf dauer ist das nicht gut.
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon Schusselchen » 14. April 2009 16:33

hallo!

ja, die ausprägungen der "störungen" sind wohl überall unterschiedlich. ich glaube nicht, dass man irgendwie reinrassig sein kann. ich glaube manchmal, ich habe anflüge von vielen verschiedenen psychischen störbildern. wenn ich mir das so alles durchlese, glaube ich, es gibt fast nix, was ich nicht hab'  :floet:

wie ist denn das buch "zart besaitet und erfolgreich im beruf". das wäre mal interessant. bringt es auch was?

liebe grüße


schusselchen
bin nicht diagnostistiert -  fühle mich aber, als würde ich definitiv hierhergehören
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon Frosch » 15. April 2009 19:45

Richtig, Zart besaitet, hieß das "grüne Buch", aber Zartbesaitet und Erfolgreich im Beruf habe ich noch nicht gelesen.
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon englishrose » 15. April 2009 21:51

Guten Abend zusammen

Das Buch "zart besaitet* habe ich ebenfalls gelesen. Ich bin vor einem Jahr auf die HS gestossen. Bis dahin wusste ich nichts davon... :icon_redface:

Ich war dann auch ein Zeit im gleichnamigen Forum, mit dem ich am Ende jedoch nicht mehr zurecht kam und deshalb ein eigenes Forum zum Thema HS gegründet habe. Jedenfalls habe ich in diesem ersten Forum auch einen weiteren Test gemacht, der mich zu einer HS/HSS machte... :108:

Das HSS steht für high sensation seeker. Also jemand, der ständig auf der Suche nach Neuem ist und sich mit dem Drang nach Action sich selbst quasi fast immer um seine eigentlich nötige Ruhe bringt, die man als HSP eigentlich braucht.

Als ich nun überhaupt mal erfuhr, dass es AD(H)S auch bei Erwachsenen gibt, begann auch ich zu recherchieren. Auch dachte ich zunächst, dass dieses HSS nur ein anderer Begriff für AD(H)S ist...

Ist es aber nicht, wie ich jetzt schon weiss...

Auch bin ich sehr schnell auf Zusammenhänge zwischen AD(H)S, HS und HB gestossen. Wie und ob überhaupt da eine Differenzierung erfolgen kann, da bin ich auch noch nicht viel schlauer. Allerdings weiss ich mittlerweile schon mal, dass nicht alle, die HS, HSS und HB haben, auch gleichzeitig AD(H)S haben...

Ich könnte mir aber sehr gut vorstellen, dass diejenigen, die auch als Erwachsene noch AD(H)S und damit auch Probleme haben, wohl die hochsensiblen und/oder die hochbegabten sind...

Wie seht ihr das?

Lieben Gruss
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon Frosch » 16. April 2009 05:49

@ Englischrose,

sehe das genauso. Mir hat meine HS immer am meisten zu schaffen gemacht, und mich ziemlich "reingerissen" besonders die sogenannten "Vorausahnungen" haben es immer in sich gehabt,
ich denke daß ADHS sich nicht auswwächst, sondern genetisch bedingt ist. Ich habe mich seit meiner Diagnose, viel damit beschäftigt, auch mit meinen lieben Anverwandten, und wie die so waren, und bin fest davon überzeugt, nur leider lebt von den älteren nur noch meine Mutter, aber die hat es, da bin ich mir sicher, wobei die Emotionalität, da eher von meinem Vater stammt (meine besonders dei Vorausahnungen) kann mich daran erinnern, das wir uuns oftmals früher in meiner Kindheit, einen Spaß daraus gemacht haben, zu wissen was passiert, oder passieren könnte.
Nur bei den Erwachsenen ist es so, daß die meisten bei denen es so spät Diagnostiziert wurde, keinen so positiven Lebensverlauf hatten, vielleicht durch HS, HSS oder HB und daß, das ADHS dadurch nur noch verschlimmert wurde, mit jedem großen Ereigniss im Leben, kann da aber nur von mir ausgehen, wie das bei den anderen ist weiß ich nicht, würde mich aber mal interessieren,
Aber wenn ich mein Leben nachvollziehe, ist es schlimmer geworden, beim Tod meines Vaters, nach jeder Geburt (da stellt der Körper sich ja auch hormonell um), nach jeder Trennung, quasi bei jedem großen Cut, wo das Leben sich neu gestaltet.
Davon ab, bin ich der Meinung das nicht nur HS, HSS oder HB, individuell in eine ADHS Diagnose einfließen, sondern auch Asperger, auf jeden Fall gibt es da soviel, was in das ADHS BIld paßt, aber dennoch bei jedem Unterschiedlich ist.

LG Frosch
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon papillonindigo » 20. April 2009 10:53

Hallo,

Bevor ich mich mit ADS befasst habe, hatte ich mich viel mit HS. Bei HS erkenne ich mich sehr deutlich, bin fast extrem... ADS ist bei mich mittelschwer ausgeprägt. Zwischen beide sehe ich keine grosse unterschied, ausser dass HS mehr als "karaktereingenschaft" gesehen hat und auch gültig ist wenn der leidendruck nicht sehr gross ist. Bei ADS, spricht mann ehe von eine "störung" und der element von beeinträchtigung gehört dazu. Und wenn die unterschied nur von der ausprägungsgrad wäre? Eine starke HS der in sein leben viel schwierigkeiten hat ist auch ADSler...

lg
:vier: So geht es mir beim Rebound oder nach einem langen Stadtbummel
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon englishrose » 20. April 2009 11:42

Hallo ihr Lieben

Hm, die HS allein kann es nicht sein, auch die Unterform HSS (Higk Sensation Seeker) ist es nicht. Bin selber eine HSP/HSS. Ich habe im Internet einen Test für Erwachsene gefunden: http://www.ads-bern.ch/test.html

In meinem HS-Forum habe ich diesen Test eingestellt und die Mitglieder gebeten, diesen Test zu machen. Bis jetzt bin ich die einzige, bei der der Test positiv war (mein Punkt war ganz oben). Meine Freundin, die ebenfalls HSP/HSS ist, war bei diesem Test komplett negativ.

Von daher bin ich der festen Überzeugung, dass hier nicht wirklich ein Zusammenhang besteht. Wenn ich jedoch nun das ganze anders herum betrachte, könnte allerdings ein Schuh draus werden:

Soweit ich das hier im Forum mitbekommen habe, scheinen alle AD(H)S`ler auch hochsensibel zu sein. Vielleicht ist wie bei HSS AD(H)S eine Unterform von HS?

Was ich auch noch nicht so wirklich einordnen kann, ist die Hochbegabung. Wie seht ihr da Zusammenhänge?

Lieben Gruss
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon Querdenkerin08 » 20. April 2009 16:06

Hallo englishrose,

dazu gibt es auch noch ein sehr interessantes Buch von Andrea Brackmann: "Jenseits der Norm - hochbegabt und hochsensibel"  Es ist wirklich gut geschrieben und zeigt auch hier die Probleme vieler Hochbegabter aufgrund ihrer Hochsensibilität.
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon Querdenkerin08 » 20. April 2009 16:12

Hallo Frosch,

das mit den großen "Cuts" des Lebens... ooohhh ja... das kenne ich sehr gut... es reisst mir immer wieder komplett den Boden unter den Füßen weg... und ich kann nur warten, bis sich die emotionalen Wogen wieder glätten... auch besonders nach sehr positiv berührenden Ereignissen, welche zu Ende sind aber genauso stark nach negativen Erlebnissen, wie Trennung, Kündigung ... egal was.

Manchmal geht es dann so weit, dass ich meinen gesamten Lebensplan in frage stelle.... bzw. alles komplett "umschreiben" möchte... dass Erlebnis quasi "verbannen" möchte aus meiner Erinnerung... :icon_mrgreen:
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon Frosch » 21. April 2009 07:12

Hallo Querdenkerin 08,

Genau das, und meistens kommt es bei mir dann auch zu dem Cut, bin gerade wieder in so einer Situation, aber habe es lange versucht, und es ist keine andere Aussicht in sicht (auch aus anderen Gründen :baw:) die auf Duaer gut für mich und meine Kinder wäre, und spätestens wenn der Leiensdruck zu groß wird, gibt es bei mir den Cut in eine andere Richtung, das dumme ist nur das es mit dem verbannen ja nicht getan ist, es höhlt Dich irgendwann ein, habe aber diesmal vor, wo ich jetzt endlich mal wissend bin, men erlebtes zu verarbeiten.

LG Frosch
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon Frosch » 21. April 2009 07:19

Hallo Englishrose,

ich habe ADHS also Hyperaktiv, und wenn ich HS und HSS im Zusammenhang damit sehe, denke ich das das HSS auf die Hyperaktiven ADHS`ler zutriftt, die immer wieder irgendwelche Aufregung benötigen, um sich zu "beruhigen", versuch das mal in Deine Überlegungen einzubringen.

LG Frosch
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon englishrose » 21. April 2009 12:33

Hallo zusammen

@Frosch

Ich bin mir gar nicht sicher, ob bei mir das H dazugehört...  :Ballon:

Ich bin eigentlich kein Zappelphillip...

Ich rede halt meist ziemlich viel, am meisten, wenn ich jemand noch nicht kenne. Ich glaube, dass ich damit meine Unsicherheit überspiele. :icon_redface:

Allerdings...

die immer wieder irgendwelche Aufregung benötigen, um sich zu "beruhigen", versuch das mal in Deine Überlegungen einzubringen.


Da ich auch einen zu hohen Blutdruck (für mich sind es Attacken, weil er nicht immer zu hoch ist und ich noch nicht herausgefunden habe, was das auslöst) habe, gegen den ich auch Medis nehm, weil ich bereits einen leichten Schlaganfall (unklare Genese) hinter mir habe...

Wenn ich mich zum Beispiel mal mit meinem Mann richtig fetze, ist mein RR normal...

Wenn ich aber nix gross mache, also einfach nur dumm rumhocke, dann geht er plötzlich ab... :108:

Mag ich nicht wirklich einfach nur so da hocken? Brauche ich den Stress? Der ist dann wiederum sehr schlecht für meine Cholesterinwerte. Da ja schon alleine durch die HS vermehrt Colesterol vom Körper gebildet wird...

Also, wenn an deiner Theorie was dran ist, wie bringe ich meine Werte auf einen gesunden Stand?

@Querdenkerin 08

das mit den großen "Cuts" des Lebens... ooohhh ja... das kenne ich sehr gut... es reisst mir immer wieder komplett den Boden unter den Füßen weg... und ich kann nur warten, bis sich die emotionalen Wogen wieder glätten... auch besonders nach sehr positiv berührenden Ereignissen, welche zu Ende sind aber genauso stark nach negativen Erlebnissen, wie Trennung, Kündigung ... egal was.

Manchmal geht es dann so weit, dass ich meinen gesamten Lebensplan in frage stelle.... bzw. alles komplett "umschreiben" möchte... dass Erlebnis quasi "verbannen" möchte aus meiner Erinnerung...


So geht es mir ebenfalls sehr oft. Ja, manchmal erschrecke ich richtig, wenn ich merke, dass auch positive Ereignisse mich total aus der Bahn werfen...

Ach, wenn ich doch nur endlich herausfinden würde, was mir wirklich gut tut und wie ich meine Mitte finde... :108:

Danke für den Buchtipp, werde mal Ausschau nach dem Buch halten.

Lieben Gruss
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon Frosch » 22. April 2009 13:13

@ Englishrose,

hast Du denn schon eine Diagnose? Und wenn dann klär das H mal ab.
Hyperaktivität, ist ja nicht unbedingt, mit rumrennen, oder zappeln, zu benennen, es gibt auch feinmotorische Aktivität, wie wenn Du immer etwas rum sortieren mußt, oder z.B. in der schule immer beim zuhören was malen, ich habe immer meine Hefte vollgekritzelt, oder meine Uhrbänder solange bearbeitet, bis sie auseiinander vielen (dauerte nie wirklich lange) Oder damals hatte ich auch einen Ring aus Silber (damals von einem Freund geschenkt bekommen) den habe ich solange am Finger rumgedreht (der Finger war auch immer Wuund solange es den Ring gab :icon_redface:) bis er förmlich durchgedreht, also so dünn war, das er zerbrochen ist. Viel reden ist auch eine Art der Kompensation, hat letzlich doch auch viel "Bewegung".
Vielleicht ist dein hoher Blutdruck auch mit dem ADHS in Verbindung zu bringen, wenn bei Deinem Schlaganfall eine unklare Anamnese war? Könnte doch sein? Der hängt ja auch mit dem Stoffwechsel zusammen. Aber ich bin ja KEIN ARZT, das sollte der Abklären, ist nur so en Gedankengang.
Die Werte auf einen gesunden stand zu bringen? Da wäre meiner Meinung nach ein ausgewogener Stressfreier Lebebstil das einzig wahre, nur leider ist der ja nicht immer so zu führen wie man das gerne hätte, aber immer einen Versuch Wert, mit oder ohne ADHS.

Lg Frosch
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Re: AD(H)S im Vergleich mit Hochsensibilität

Beitragvon englishrose » 23. April 2009 11:32

Liebe Frosch

Ich danke dir für deine ausführliche Antwort... :icon_mrgreen:

Also, ich bin ja eben selber auf AD(H)S gestossen (durch eine TV-Sendung). Bis dahin hielt ich es ja für eine Störung bei Kindern und Jugendlichen. Erst durch diese Sendung bin ich hellhörig geworden.

Und je mehr ich über AD(H)S erfahre, um so fühle ich, dass ich dazu gehöre (alles löst bei mir riesige Aha-Erlebnisse aus). Ich bin in den nächsten vier Wochen ziemlich viel unterwegs, danach werde ich das Thema auf jeden Fall bei meinem Arzt ansprechen.

So wie du das H beschreibst, passt es auch auf mich.  :108:

Und den ausgewogenen, stressfreien Lebensstil versuche ich schon eine ganze Weile, jedoch sehr erfolglos. Denn es hängt leider nicht nur an mir, ich ärgere mich z. B. immer wieder über meine doofe KK oder andere, bei denen es um Geld geht. Da mein Budget sehr klein ist, gibt es da leider immer wieder Engpässe, die aus verzögerten Rückzahlungen an mich (ein Beispiel: ich warte seit Ende November letzten Jahres auf Erstattung meiner Arztrechnungen) immer wieder zu Problemen führen.

Und mit ihren blöden Sprüchen bei Nachfragen bekomme ich dann meist den Rest. Dazu meine ständig zunehmende Vergesslichkeit, die mir immer wieder zeigt, wie weit ich von stressfrei entfernt bin...

So viel zum Lebensstil... :breitgrinse1:

So, ich verabschiede mich mal für eine Woche von hier, schaue nächsten Donnerstag wieder rein...

Lieben Gruss
Englishrose

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