Verhaltenstherapie - wie lange dauert so etwas?

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Verhaltenstherapie - wie lange dauert so etwas?

Beitragvon minime » 21. Oktober 2014 12:07

Hallo zusmamen!

Mein Sohn, 9 J. nimmt seit 3 Wochen 5mg MPH retardiert und soll diese Woche mit Einzel-VT beginnen.
Von der Schule kommen nur gute Nachrichten, Lehrerin beobachtet sehr gut.
Wie kriegt man ein Gefühl dafür wie lange so etwas dauert? Monate / Jahre / für immer.
Ist man irgendwann austherapiert?
Wie ist das organisert: wöchentliche Termine, 2-wöchentliche Termine?
Ich weiß nur, dass alle 4-5 Sitzungen ein Elterngespräch stattfindet.

LG, minime.
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Re: Verhaltenstherapie - wie lange dauert so etwas?

Beitragvon No User » 21. Oktober 2014 19:53

Das lässt sich natürlich unterschiedlich organisieren, wöchentlich oder 14tägig sind beides denkbar. Kommt ganz auf die Therapeuten an. Eine VT ist eher eine langfristige Sache. Wenn es in Monaten zu rechnen sein soll, müssten es schon einige sein, und das auch nur bei wöchentlichen Sitzungen. Bei der VT einer ADHS im Kindesalter würde ich mal eher mit Jahren rechnen, auch wenn es vllt. nur eins wird oder zwei. Aber VT sicher nicht für immer.

Mit dem Wörtchen "austherapiert" muss man vorsichtig sein. Als unser Sohn verhaltenstherapeutisch "austherapiert" war, die VT als endete, war sehr viel erreicht und Junior auf einem guten Weg, hier war "austherapiert" also in dem positiven Sinn von "Therapieziele erreicht." zu verstehen.

Die eigentliche Bedeutung von "austherapiert" ist aber: "Wir haben alles versucht und doch ist dem Patienten nicht mehr zu helfen". Das kennt man v.a. aus der Onkologie, wenn man dem Patienten weitere Operationen, Bestrahlungen und Chemotherapien erspart, weil auch diese chancenlos wären.

LG
Steffchen
Zuletzt geändert von No User am 21. Oktober 2014 19:54, insgesamt 1-mal geändert.
minime
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Re: Verhaltenstherapie - wie lange dauert so etwas?

Beitragvon minime » 22. Oktober 2014 08:13

Hallo!

Also unter "austherapiert" meinte ich es genau das in dem Sinne: therapeutisch hat man alles gemacht, der Erfolg ist einfach der, der da ist und lässt sich nicht steigern durch weitere VT. (Das hat man auch oft in der physiotherpeutischen Behandlung bei Einschränkungen des Bewegungsapparats ... um nicht gleich die Onkologie zu zitieren.)

LG, minime.
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Re: Verhaltenstherapie - wie lange dauert so etwas?

Beitragvon No User » 22. Oktober 2014 08:29

Ja, so oder so sollte der Patient bezüglich einer VT irgendwann einmal "austherapiert" sein, einen Punkt erreichen, wo ihre Fortsetzung nichts mehr bringen würde, jedenfalls nichts, was ihre Kosten rechtfertigen könnte.

Wenn's richtig gut läuft, hat die VT bis dahin schon gebracht, was sie bringen sollte, wenn's richtig schlecht läuft, hat man dann endlich erkannt, dass sie noch nie etwas brachte und wohl auch künftig nichts bringen würde. Wenn's normal läuft, hat sie ihre Ziele teilweise erreicht und den Rest kann oder muss man auf anderen Wegen erreichen, weil auch andere Patienten auf VT-Plätze warten.

Eine "für immer" stattfindende VT hätte irgendetwas falsch gemacht, denn sie sollte ja zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung beitragen, nicht abhängig machen. Selbstverständlich schließt eine abgeschlossene VT aber nicht aus, in einer anderen Lebensphase eine neue VT mit neuen Zielen zu beginnen.

LG
Steffchen
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Re: Verhaltenstherapie - wie lange dauert so etwas?

Beitragvon minime » 22. Oktober 2014 08:40

Hallo!

na ja ich bin skeptisch ob Sohn so etwas über mehrere Monate durchhält.
Dem ist jeder ausserschulische Termin zuwider, egal ob Sport, Musik, Kunst nach einer gewissen Zeit. Er macht es dann zwar weiter aber vollkommen unmotiviert und man kann es auch gleich sein lassen, oder  man hat Glück und die Motivation flammt dann wieder auf. Überschaubare Kurse (Schwimmkurs, etc.) sind problemlos machbar, da gibt es ein Ziel und wenn das erreicht ist hat er das Gefühl selbst entscheiden zu können ob er weiter macht oder nicht.
Jetzt ist nun VT nicht wirklich etwas was er "sich wünscht", da sehe ich hinsichtlich Therapiebereitschaft  eher schwarz und Ziele die man aus Sicht Kind erreichen kann gibt es nicht wirklich.

Kennt das jemand? Wie hält man die Kinder bei der Stange?

LG, minime.
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Re: Verhaltenstherapie - wie lange dauert so etwas?

Beitragvon No User » 22. Oktober 2014 09:21

Ich hatte das Glück, dass mein Sohn da immer gerne hingegangen ist. Das galt allerdings auch nur für die Gruppentherapie. Da freute er sich auf die anderen Kinder, auf den Hund, der dabei war und auf die Therapeutin. Ich glaube, er hat das auch nie so sehr als Psychotherapie gesehen, mehr als eine Art Spielgruppe.

Schwieriger waren da schon die Thermine beim KiPsy, die Junior lästig waren, obwohl der KiPsy nun nicht unsympathisch war oder so. Aber dort geht es eben ums Gespräch, da wird man gefragt, soll etwas erzählen,... das war dann nicht so seins. Aber unvermeidbar. Da haben wir auch ganz offen ihm erklärt, dass diese Termine einfach dazu gehören: Wenn ihm das Medikament gut tut, dann ist das schön, aber wenn der KiPsy sie verschreiben soll, dann muss er auch erfahren, wie es damit läuft. Das hat er damals durchaus verstanden.

Die VT wäre auch nichts gewesen, was mein Sohn sich gewünscht hätte. Das haben wir aber auch nie so als Psychotherapie angekündigt. Was soll sich ein Kind auch unter einer Verhaltenstherapie vorstellen? Das war eher so: "Geh' da mal hin, da sind noch andere Kinder dabei!" und dann hat es ihm dort gefallen.

LG
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Re: Verhaltenstherapie - wie lange dauert so etwas?

Beitragvon minime » 22. Oktober 2014 10:28

Hallo!

Sohn hat Einzel-VT. - Psych meinte es wäre besser für ihn, als eine Gruppentherapie.
Ich glaube das auch!

Bei Sohn haben wir das als VerhaltensTRAINING betitelt, das er nun mal machen muss, wenn er nicht mehr aus der Klasse oder gar aus der Schule fliegen will und Strafrbeiten schreiben muss, weil es ihn in den Füßen kribbelt  :icon_eek:.... ich bin ja mal gespannt.

LG, minime.
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Re: Verhaltenstherapie - wie lange dauert so etwas?

Beitragvon Elchi » 22. Oktober 2014 10:35

Vielleicht wäre es auch gut, dass Ganze nicht als "Muss" (wenn er nicht rausfliegen will) zu deklarieren, sondern als Hilfe, damit er es schafft, nicht mehr rauszufliegen.
Eventuell kann man auch noch erwähnen, dass nicht alle Kinder sowas machen "dürfen", sondern dass es ein Privileg für ihn ist, das zu lernen  :zwink:

LG
Elchi
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Re: Verhaltenstherapie - wie lange dauert so etwas?

Beitragvon No User » 22. Oktober 2014 11:54

Du kennst deinen Sohn natürlich am besten und ein Psych kennt seinen Job besser als ich.

Ich habe trotzem Schwierigkeiten, mir vorzustellen, wie eine Einzeltherapie funktionieren soll. Wenn dein Sohn von Strafversetzungen und Schulausschluss bedroht ist sowie ständig Strafarbeiten bekommt, gehe ich mal davon aus, dass er heftige Probleme im Sozialverhalten hat. Sozialverhalten ist aber nichts, was man mit sich selber hat und es ist auch noch nicht auf dem Gipfel seiner Schwierigkeiten, wenn man 1:1 von einer erwachsenen Bezugsperson betreut wird. So richtig interessant wird das Sozialverhalten doch gerade in Gruppen, insbesondere in großen Gruppen.

Die größte Herausforderung der Verhaltenstherapie ist, im therapeutischen Setting erarbeitete neue Verhaltensmuster in den Alltag zu übertragen, insbesondere in den Schulalltag. Das ist umso schwieriger, je weiter die künstliche Therapiesituation vom realen Leben entfernt ist. So habe ich Zweifel, wie ein Patient in einer Klasse voller Mitschüler ausleben soll, was er als (Therapie-)Einzelkind trainiert hat. Aber es gibt auch Therapeuten, die halten die Therapie schon für erfolgreich, wenn der Patient lernt, mit dem Therapeuten besser klarzukommen. Wenn das in der Schule trotzdem nicht klappt, müssen wohl die Eltern schuld sein.

Also bleibt mir nur, diese VT mir als eine Art Gesprächstherapie vorzustellen, nach dem Motto "Schön, dass wir darüber gesprochen haben." Aber wie gesagt sollten Psych und du das ja besser beurteilen können.

In vielen Dingen ist Einzelunterricht / Einzeltraining / Einzeltherapie die intensivere, luxuriösere Variante, die Gruppe dagegen die billigere. Z.B. beim Erlernen eines Musikinstruments. Da könnte es im übertragenen Sinne so sein, dass jetzt in Sachen Sozialverhalten erst mal das Instrument dran ist und erst später das Orchesterspiel beginnt.

Bei der Gruppentherapie war die Gruppe anders als an der Musikschule keine Sparvariante, sondern Kern des Therapiekonzeptes. Die Gruppe war natürlich deutlich kleiner als eine Klasse, weil kein Mensch mit lauter Verhaltensgestörten in Klassenstärke therapeutisch arbeiten könnte. In der Gruppe wurde dann auch regelmäßig Konfliktstoff platziert, um daran zu trainieren, Konflikte in der Gruppe angemessen zu lösen und eigene Interessen angemessen durchzusetzen.

Letztlich hat man aber sowieso nicht immer und überall viel Auswahl an Therapieangeboten und muss nehmen, was es gibt.

LG
Steffchen
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Re: Verhaltenstherapie - wie lange dauert so etwas?

Beitragvon minime » 22. Oktober 2014 13:04

hallo Elchi,

Dein Vorschlag in Ehren:

"Eventuell kann man auch noch erwähnen, dass nicht alle Kinder sowas machen "dürfen", sondern dass es ein Privileg für ihn ist, das zu lernen  "

aber bescheuert ist Sohn nicht, im Gegenteil .
Das wäre ein Privileg auf das er gerne verzichten würde, bzw. wenn ich mich blöd genug anstelle, fragt er noch ein paar Kumpels ob die mitkommen so tolle Dinge zu lernen ....  :ichboss:



LG, minime.
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Re: Verhaltenstherapie - wie lange dauert so etwas?

Beitragvon minime » 22. Oktober 2014 13:22

Hallo!

Nun ja wir hatten schon das Zusammentreffen mit der Dame vom "Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs".

Sie hatte vorab mit der neuen Lehrerin gesprochen und die Einschüchterung und die diversen Maßnahmen durch die alte Lehrein nicht wirklich verhältnismäßig ... egal das ist history. Sie sieht auch gar keine Notwendigkeit überhaupt das Kind noch zu beobachten und schon gar nicht akut. - Für die ist der Fall erledigt. Wir können uns gerne austauschen, sie steht auch zur Vermittlung bereit, sieht aber akut keinerlei Handlungsbedarf. Soviel zum Thema: "Bedrohung durch Strafversetzungen und Schulausschluss, sowie ständig Strafarbeiten". Strafrbeiten kamen seit Anfang des Jahres (6 Wochen am Stück) keine!

Die Einschätzung des Psychiaters basiert eher darauf, dass Sohn nicht hyperaktiv ist, nicht agressiv und auch nicht unkonzentriert ist - damit sind schon 70% der Ziele einer Gruppen-VT üblicherweise nichts für Sohn.
Prinzipiell hält er nichts von VT mit Gruppen, in der mehr  als 3 Kinder sind.

Man wird es ausprobieren müssen und dann wird man sehen.

LG, minime.
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Re: Verhaltenstherapie - wie lange dauert so etwas?

Beitragvon Weil » 22. Oktober 2014 14:53

[quote="minime"]
Dein Vorschlag in Ehren:

"Eventuell kann man auch noch erwähnen, dass nicht alle Kinder sowas machen "dürfen", sondern dass es ein Privileg für ihn ist, das zu lernen  "

aber bescheuert ist Sohn nicht, im Gegenteil .
[/quote]
Nun, der Vorschlag zielt darauf, dem Sohn die Sache schmackhaft zu machen, ihn zu motivieren, anstatt die Therapie als "Muss" zu verkaufen, was ihm von vorneherein suggeriert, dass das unangenehm ist.
Eben weil dein Sohn nicht bescheuert ist, merkt er auch, dass du ihm nicht zutraust durchzuhalten, was wiederum auf Unangenehmes deutet.

Aber er ist ein Kind, dass man (noch) lenken kann. Das kann man in der einen oder der anderen Richtung tun. (Unterschätze da nicht das Unausgesprochene.)

Tatsache ist halt, dass es schon ein Privileg ist, andere Kinder haben auch ihre Schwierigkeiten und bekommen keine Hilfen. Wenn Söhnchen so clever ist und du es geschickt vermitteln kannst, wird er es verstehen, vor allem, wenn du nicht nur an seinen Intellekt appelierst, sondern auch seine Begeisterungsfähigkeit wecken kannst.

Das ist allemal der bessere Weg, als (sinngemäß) zu sagen: "du musst da hin, basta" und es erscheint eher drohend, wenn du negative Folgen an die Wand malst - aus der Klasse oder gar aus der Schule zu fliegen, Strafarbeiten schreiben zu müssen.
Die Abwehrhaltung, die dadurch bei einem AD(H)Sler voraussagbar ausgelöst wird, erschwert einen Therapieerfolg.

Ziele die man aus Sicht Kind erreichen kann gibt es nicht wirklich

Oh doch.
Innere Unruhe ist höchst unangenehm, ausgeschlossen zu werden und ständige Ermahnungen kränken das Selbstwertgefühl in erheblichem Maß, Misserfolge machen klein.
Keiner steckt das so einfach weg. Keiner.

Da ist schon oft mächtig Leidensdruck da, der nach außen hin oft weggekaspert wird, mit Coolness und besonderem Auftrumpfen mit Blödsinn, um auf irgendeine Weise doch Anerkennung zu erlangen, wenigsten bei anderen, nicht minder schwierigen Jungs.

Die Strategien, mit denen sich ein AD(H)S - Kind hilft, sind oft nicht besonderes gesund. Das ist ja das Ziel der VT, hier bessere Strategien zu erarbeiten, um sich nicht selber ständig dicke Steine in den Weg zu legen.

Deine Aufgabe wäre, ihm seine Ziele kindgerecht schmackhaft zu machen, wie auch immer.
Aus sich selber heraus fehlt ihm als Kind die Erfahrung, was er ändern kann und muss und wohin er sich ändern soll. Dabei braucht er Hilfe.
Zuletzt geändert von Weil am 22. Oktober 2014 14:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verhaltenstherapie - wie lange dauert so etwas?

Beitragvon No User » 22. Oktober 2014 17:36

[quote="minime"]Soviel zum Thema: "Bedrohung durch Strafversetzungen und Schulausschluss, sowie ständig Strafarbeiten". Strafrbeiten kamen seit Anfang des Jahres (6 Wochen am Stück) keine![/quote]Ja, schön, aber das hier war doch deine Idee:[quote="minime"]Bei Sohn haben wir das als VerhaltensTRAINING betitelt, das er nun mal machen muss, wenn er nicht mehr aus der Klasse oder gar aus der Schule fliegen will und Strafrbeiten schreiben muss,...[/quote]oder was wolltest du uns damit sagen???

Ganz individuell kann für deinen Sohn Einzeltherapie ja das Richtige sein. Wenn dort nichts anderes auf ihn wartet als ein alter Psych, dann wird die Herausforderung eben etwas höher, ihn dauerhaft dafür zu motivieren. Dazu ist es wenig hilfreich, dass du von vornherein nicht wirklich daran glaubst, dass das irgendwie klappen könnte.

Ich finde das auch etwas verkehrte Welt oder zumindest widersprüchlich: An der Schule ist alles paletti, da war nur eine inzwischen historische Lehrerin das Problem. Da gibt es noch nicht einmal einen Beobachtungsbedarf. Hyperaktivität, Aggressivität und Konzentrationsprobleme sind auch keine bekannt. Alles so easy, dass eine VT eigentlich auch nicht besonders wichtig zu sein scheint.

Ja, da fragt man sich doch, wie da noch die Diagnose zu halten ist, vor allem aber, was dann die Medikation soll. Und dass noch vor dem Hintergrund verstärkter Ticks.

LG
Steffchen

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