Attentioner Kurs- so teuer?

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cherrytree
Andersweltler
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Attentioner Kurs- so teuer?

Beitragvon cherrytree » 29. September 2014 14:52

Hallo ihr Lieben,
Unsere Ärztin hat uns den Attentioner Kurs, ein Aufmerksamkeitstraining speziell bei ADHS ,
empfohlen für unseren Sohn (8) wegen seines ADHS.
Jetzt wollte ich mich anmelden und hab mich doch sehr geschreckt bei den Kosten:
knapp 900 Euro  :schäm:  :Frag:
wovon wir 540 Euro selbst zahlen müssen mit Gutrechnung der Krankenkasse in Österreich.
Hab jetzt noch gewartet mit Anmeldung.

Hat jemand von euch oder eure Kinder diesen Kurs schon belegt und auch soviel bezahlt?
Dieser Kurs muss sehr gut sein sonst wär er nicht so teuer, aber ich finde das schon überzogen speziell für
Menschen mit einer kleineren Brieftasche..
Danke
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Kaina
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Re: Attentioner Kurs- so teuer?

Beitragvon Kaina » 29. September 2014 22:56

[quote="cherrytree"]
Dieser Kurs muss sehr gut sein sonst wär er nicht so teuer, aber ich finde das schon überzogen speziell für
Menschen mit einer kleineren Brieftasche.. [/quote]

Ähem.... "muss gut sein, weil teuer?"
Nee, muss nicht. Hast du mal gesehen, was die Auditings von Scientology so kosten????

Mal ernsthaft.
Hab jetzt mal nur so 'rumgesucht, was da zu finden ist. Scheint auch über die Franchise-Weitergabe zu funktionieren, und das heißt: egal wie hoch die (Entwicklungs-)Kosten tatsächlich sind - die Lizenzgebühren fabrizieren die Kosten, nicht die Qualität.

Ich weiß ja nicht, wie eure Ärztin ist.
Vllt. hat sie etwas falsch verstanden? vllt. bekommt sie Provision? vllt. ist der Kurs aber tatsächlich brauchbar, und "Otto-Normalverbraucher" sind unerwünscht?

Was mich an den ganzen Geschichten immer tierisch ärgert:
ADHS ist so lange eine "erfundene Modeerkrankung", bis den unmöglichsten Leuten einfällt, wie sie andere abzocken können.

"Pharmazie ist gaaaanz böse und schlimm, kauft uns also lieber Zuckerpillen und überteuerte Nahrungsergänzung ab, wir haben auch extra draufgeschrieben besonders hilfreich bei ADS"
"Macht absurd teure KPU und was-weiß-ich für Tests und kauft uns ab, was wir als Lösung haben"... etc, etc.

Wenn die "Behandlung" tatsächlich Kindern etwas bringt, werden früher oder später die Geldbeutel der Krankenkassen geöffnet.
Also bitte: welche eindeutigen Studien liegen über die Wirksamkeit vor?
Wo sind die Beweise, dass da nicht Kinder als Versuchskarnickel und Eltern als Goldesel missbraucht werden?

Langes Geschreibsel, kurzer Sinn: ich würde mein Geld sparen. Es gibt andere Möglichkeiten.
Zuletzt geändert von Kaina am 29. September 2014 22:57, insgesamt 1-mal geändert.
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