Erfahrung mit Neurofeedback

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archi
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Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von archi » 2. April 2014 14:56

Hallo,

Ich habe hier nach Erfahrungen mit Neurofeedback bei ADS gesucht, leider nur Beiträge von 2006/2007 gefunden. Das ist ja nun schon eine Weile her :ja1:

Habe ich es nur übersehen, oder ist ein Versuch damit bei ADS so unüblich? Ich habe mich über die Kosten informiert, bleibt erst mal dreistellig, was selbst zu tragen wäre. Das ist zwar ein Batzen, aber einen Versuch wert, finde ich. Falls jemand damit schon mal Erfahrung gemacht hat, oder ich die Beiträge dazu einfach übersehen habe, wäre ich froh, wenn mir jemand dazu was schreiben könnte.

Vielen Dank schon mal!

Archi
Ginger123
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von Ginger123 » 2. April 2014 17:01

Hallo archi,
mein Sohn war dabei. Aber es dauert, kostet ... In München gibts auch ein Institut dafür.
richtig vorwärts gehts aber erst mit Medikamenten.
heut würde ich es genau andersrum machen. Erst Medikamente, dann neurofeedback. Wenn es dann überhaupt noch nötig wäre..
aber richtig profitieren tut man erst, wenn Leitungen vorhanden sind...also Dopamin da ist
liebe Grüße
Ginger
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Sheherazade
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von Sheherazade » 2. April 2014 18:26

[quote="archi"]
Habe ich es nur übersehen, oder ist ein Versuch damit bei ADS so unüblich? Ich habe mich über die Kosten informiert, bleibt erst mal dreistellig, was selbst zu tragen wäre.[/quote]

Mein Sohn hat 20 Einheiten damit gehabt, hat ihm sehr gut getan. Und wenn man eine gute Ergotherapiepraxis hat, die Neurofeedback anbietet, kann der KJP eine Verordnung für Ergo schreiben, dann bezahlt es die Krankenkasse.  :ja1:
Sohn *2003 - Autist mit komorbider ADHS
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junior
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von junior » 2. April 2014 21:26

Hallo,

mein Sohn (11 Jahre) hat gerade 40 Sitzungen gehabt (Ende vor 3 Wochen), diese Anzahl sei so üblich (wurde mir gesagt).

Ihm hat es immer sehr viel Spaß gemacht und demnach haben wir es auch bis zum Ende durchgeführt. Auch bei uns wurde die Therapie über ein Ergo-Rezept von der Krankenkasse bezahlt.

Meine Hoffnung war, durch diese Therapie auf die Medis komplett verzichten zu können. Wir haben in dieser Zeit auch eine dreimonatige Pause vorgenommen. Leider ohne Erfolg, es geht es zur Zeit bei unserem Kind nicht komplett ohne Medikamente.

Dennoch glaube ich, dass es eine gute Unterstützung ist bzw. war.

lg
archi
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von archi » 4. April 2014 08:01

Vielen Dank für die Antworten. Das Feedback ist ja positiver, als erwartet  :top:

Ich schaue mal, was die Krankenkasse meint ...

Danke, Archi
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von No User » 4. April 2014 10:58

Aufgrund meiner Erfahrungen mit eigenen Kindern und dem, was meine Große von der Anwendung an anderen Kindern berichtete, halte ich Neurofeedback für wahrscheinlich DIE vielversprechendste Therapieoption, die auch ohne Medikation eine gewisse Wirkung entfalten kann.

So wie Krafttraining oder auch Physiotherapie etwas an Muskeln, Gelenken und Bändern verändern kann, kann das Neurofeedback-Training wahrscheinlich etwas am neuronalen Stoffwechsel verändern, vielleicht gerade den Neurotransmitterstoffwechsel. Tests unmittelbar nach der NF-Anwendung stimmen da optimistisch.

Leider zeigt sich in der Praxis, dass diese therapeutischen Fortschritte nur schwer in den (Schul-)Alltag zu übertragen sind, der doch ganz andere Anforderungen stellt, als mit Steuerung der (Hirn-)Aktivität eine Spielfigur über den Bildschirm zu bewegen. Die universitäre Studie, in deren Rahmen meine Kinder NF bekamen, hat sich für die längerfristigen Wirkungen auch gar nicht interessiert, so dass ihre Ergebnisse im Vergleich zur Lebenswirklichkeit doch sehr optimistisch gerieten.

Dann wollten zu viele schnelles Geld mit NF verdienen, weshalb man anfing, es über die Angst vorm "Teufelszeug Ritalin" als "Medikamentenalternative" zu bewerben. Nun hätte NF durchaus Potential, gerade als ergänzendes Therapiemodul zu nachhaltigeren Therapieerfolgen beizutragen, vielleicht auch Medikamentendosen und -anwendungsdauer zu reduzieren und im Ermessenspielraum von Grenzfällen auch gelegentlich zu erlauben, ohne Medikament auszukommen. Von einer gleichwertigen Alternative zu Methylphenidat kann aber keine Rede sein.

Auf diese Weise sägt sich NF selbst den Ast ab, per wissenschaftlich fundiertem Wirkungsnachweis zu einer Kassenzulassung zu kommen. Somit bleibt Kassenpatienten nur der Umweg über ein Ergotherapierezept oder die NF-Anwendung im Rahmen stationärer oder teilstationärer Kliniktherapie, etwa während einer Reha.

Lasse deine Krankenkasse offiziell besser in dem Glauben, dass der Ergotherapeut Ergotherapie anbieten würde. Ergotherapie konnte zwar auch nie einen unumstrittenen Wirkungsnachweis bei AD(H)S erreichen, hat es aber aus Tradition dennoch in den Leistungskatalog der Kassen geschafft. Reines Neurofeedback DÜRFEN die Kassen NICHT wissentlich übernehmen. 

LG
Steffchen
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Sheherazade
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von Sheherazade » 4. April 2014 11:51

[quote="steffchen"]
Lasse deine Krankenkasse offiziell besser in dem Glauben, dass der Ergotherapeut Ergotherapie anbieten würde. Ergotherapie konnte zwar auch nie einen unumstrittenen Wirkungsnachweis bei AD(H)S erreichen, hat es aber aus Tradition dennoch in den Leistungskatalog der Kassen geschafft. Reines Neurofeedback DÜRFEN die Kassen NICHT wissentlich übernehmen. 
[/quote]

Das wäre jetzt auch mein Rat.

Zumal die Ergo-Praxis dann auch selbst entscheiden kann wie die Therapie abläuft. Mein Sohn hat auf die 20 Einheiten NF gut angesprochen, so dass wir derzeit eine Kombination aus Lerntherapie und NF machen (2 Einheiten Lerntherapie, eine Einheit NF...). Wir sind sehr zufrieden mit der Ergotherapie, weil sie ganz individuell auf unser Kind eingeht und langsam, aber sicher Erfolge für ihn zu verzeichnen sind.

Man darf natürlich nicht mit der Erwartung daran gehen, dass innerhalb weniger Wochen alles gut wird, was jahrelang schief gelaufen ist.
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von Klärchen » 4. April 2014 13:39

Hallo Archi,

meine Tochter bekommt es seit ca. 4 Monaten 1x die Woche und was soll ich sagen? Wir sind begeistert. Da sie ohnehin keine Retard-Präparate verträgt, konnten wir nun die Medikamenten Dosis auf die Hälfte runterfahren.

Sie macht ENDLICH Hausaufgaben OHNE Medikamente vor allem in ihren Problemfach Mathe. Ist mittlerweile schnell fertig. Vor kurzem wollte sie keine Medikamente mehr nehmen, hat aber gemerkt, dass sie diese Dosis für die Schule noch braucht.

Aber ich hätte niemals so einen Erfolg erwartet. Ganz wichtig aber, eine Warnung muss ich noch aussprechen: Sag der Krankenkasse auf gar keinen fall was

Finde eine Praxis die das anbietet und die auch auf Ergo-Rezept abrechnet. Am besten vom Neuro. Unser Neuro hatte zwar Sorge, weil er wusste, dass das Kind Neurofeedback erhält, der Ergo-Therapeut erklärte es uns aber so:

Er darf als Arzt kein NFB verschreiben aber Ergo. War er dann macht, als Therapeut - obliegt seiner Entscheidung.

Wir werden das solange nutzen wie es geht und wie sie es braucht. Aufgrund der Diagnose ADS hat sie Anspruch auf "Verordnung ausserhalb des Regelfalles" und bekommt so nicht nur die 3 Rezepte a 10 Behandlungen im Jahr.

Sollte das in der Form nicht mehr gehen, würden wir lieber wo anders sparen, als drauf zu verzichten. Weil wir begeistert sind vom Resultat. Bin jetzt etwas in Eile.

Wenn du noch mehr Fragen dazu hast - nur zu. Ich wollte hier schon lange einen treat eröffnen um nur über unsere Erfahrungen zu berichten - kam aber noch nicht dazu.

LG
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von Chrissy803 » 10. April 2014 10:39

Wir haben auch sehr gute Erfahrungen damit gemacht, kann ich nur empfehlen. Die Aggressionen sind fast ganz weg und mit der Konzentration klappt es auch besser. Das Beste, was uns passieren konnte.
Grüße Chrissy
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caithlin
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von caithlin » 10. April 2014 16:42

Unsere Kinder haben beide etwa 1Jahr NF gemacht. Ohne Medikamente ging und geht's nicht bei uns, aber unsere Tochter hat in der Zeit wo das NF lief nur eine sehr geringe Dosis gebraucht. Allerdings war sie auch 1 Jahr jünger und ist seitdem kräftig gewachsen.

Sohn hat noch bei einer Forschung mitmachen können und somit waren die Einheiten gratis. Für unsere Tochter haben wir nach langem Reden beim KiA ein Ergorezept bekommen und es so gemacht. Unsere KiPsy verschreibt keine Ergorezepte.

Beide Kinder sind gerne hingegangen. Beim Sohn war es ein PC spiel was er steuern musste, die Tochter durfte Filme schauen wo sie die Größe des Bildschirms beeinflussen konnte.
archi
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von archi » 10. April 2014 20:42

Man, dafür das man hier sonst nichts davon liest, bin ich positiv überrascht!

Wir werden den Testballon jetzt auf alle Fälle starten. Allerdings nicht an der Krankenkasse vorbei, das ist nicht unsere Art. Unser Arzt geht da auch nicht mit und einen neuen Ergo suchen, der selbst verschreiben kann, möchten wir nicht, dafür sind wir mit dem jetzigen Ergo viel zu zufrieden!

Sei es drum, der erste Test war vielversprechend und die Kosten werden wir erst mal schultern. Das geht zum Glück.

Vielen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen, hoffentlich können wir uns bald einreihen  :ja1:
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von Weil » 10. April 2014 22:07

[quote="archi"]
Allerdings nicht an der Krankenkasse vorbei, das ist nicht unsere Art. Unser Arzt geht da auch nicht mit und einen neuen Ergo suchen, der selbst verschreiben kann, möchten wir nicht, dafür sind wir mit dem jetzigen Ergo viel zu zufrieden!
[/quote]
An der KK vorbei geht eh nur mit Privatrezept.
Und einen Ergotherapeuten der selber verschreiben kann, wirst du nicht finden, das kann nur ein Arzt.
Auch wenn ihr mit dem jetzigen Therapeuten zufrieden seid, muss er NF auch anbieten können, das macht nicht jeder.
Zuletzt geändert von Weil am 10. April 2014 22:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von Zottelchen » 17. Mai 2014 19:15

Hallo zusammen,

ich habe noch eine Frage: kann eine stinknormale Hausärztin ein entsprechendes Ergotherapie-Rezept verordnen?

Darf dann dennoch morgens ganz normal das entsprechende MPH-Medi genommen werden?

Wie lange dauert jeweils eine "Sitzung"?

Grüße

Zottelchen
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von junior » 18. Mai 2014 12:36

Hallo,

ob eine Hausärztin ein Therapierezept verschreiben kann, weiß ich nicht.

Unser Sohn hat während der Therapie morgens ganz normal seine Medis genommen.

Eine Sitzung hat bei uns ca. 35-45 Minuten gedauert, einmal wöchentlich und am Anfang zweimal in der Woche

lg
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von graffiti » 18. Mai 2014 13:16

mir (als erwachsene) hat der hausarzt bereits ergotherapie-rezepte ausgestellt.
ob er die ergotherapie veranlassen kann, weiß ich allerdings nicht - es waren folgerezepte (nicht mit dem psychiater abgesprochen, der das erste rezept ausgestellt hat, aber eben nicht erstrezepte).
am besten: arzt fragen.
bin ich froh, daß ich mir diese nachdenk-zigarette nicht angezündet habe, als ich die gasleitung abgemäht habe :icon_mrgreen:<br />oder: alles wird gut.
Klärchen
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von Klärchen » 20. Mai 2014 09:29

MPH kann eingenommen werden. Vorgehensweise wäre: Ergopraxis finden, die NF anbietet und fragen, ob sie es auf einem STINKNORMALEN Rezept abrechnen.

Jeder Arzt darf dir Ergo verschreiben. Auf dem Rezept darf aber nicht Neurofeedback stehen. Welche Therapie die Ergo-Praxis dann durchführt, liegt in deren Verantwortung.

LG
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von No User » 20. Mai 2014 11:10

Für den einzelnen Ergotherapeuten ist es eine vllt. machbare wirtschaftliche Entscheidung, sich für NF zu qualifizieren und sich die teuren Geräte anzuschaffen. Teuer vor allem dank der Patente, ein Hexenwerk ist die Technik darin nicht gerade, außerdem je nach Hersteller und konkreter Realisation von sehr unterschiedlicher Qualität.. Für die mehr und mehr ADHS'ler in ihrer Zielgruppe ist das sicher schick.

Die Gesamtheit der Ergotherapeuten sollte aber aufpassen, was da passiert: Aus Sicht der Krankenkassen könnten sie ja genauso gut Handauflegen und Quanten-Auren-Spektrographie praktizieren und das als Ergotherapie abrechnen. Definiert ist Ergotherapie breit genug, um darin alles mögliche und unmögliche unterzubringen, was die Handlungsfähigkeit beliebig beeinträchtigter Patienten irgendwie stützen könnte. Oder Patient A im Nebenzimmer vor den NF-Computer parken, während man parallel mit Gleichgewichtsübungen an Patient B Geld verdient.

Nun ist die Evidenz der Wirksamkeit von Ergotherapie bei der Indikation ADHS nicht wirklich überzeugend und so wird Ergo eher aus Gründen der Tradition übernommen. Es könnte aber durchaus der Tag kommen, an dem die Kassen bemerken, Ergo bei ADHS bei genauer Beachtung der Rechtslage gar nicht übernehmen zu dürfen.

Mit viel Glück ist bis dahin NF zugelassen, immerhin deutet einiges auf eine gewisse Wirksamkeit. Dann gehen wieder ehrliche Rezepte, die Ergotherapeuten tauschen ihre Praxis-Schilder aus und benennen sich um. Dann stünde auch Neurofeedback drauf, wo Neurofeedback drin ist.

Ich weiß aber, dass die meisten Ergotherapeuten ein breites Spektrum an Methoden anbietet und dieses auch braucht, um ihren Patienten (bei weitem nicht nur ADHS'ler) helfen zu können.

LG
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von auchduhaststärken » 23. Mai 2014 23:52

Hallo Steffchen, ist bekannt, wie viel der Kosten bei Neurofeedback-Anwendungen die Krankenkassen übernehmen? Das würde mich interessieren. LG auchduhaststärken
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von No User » 24. Mai 2014 01:23

Soweit mir bekannt, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung gar nichts von den Kosten einer ausdrücklichen Neurofeedback-Therapie. Im Falle eines Ergotherapie-Rezepts zahlen sie aber die Ergotherapie unabhängig davon, welche konkreten Therapiemethoden der Ergotherapeut nun anwendet.

Im Rahmen einer stationären Therapie, etwa einer Rehaklinik, ist das noch mal anders, da decken Fallpauschalen auch solche Therapieangebote mit ab.

LG
Steffchen
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Re: Erfahrung mit Neurofeedback

Beitrag von auchduhaststärken » 24. Mai 2014 11:01

Danke für die Auskunft. Jetzt habe ich verstanden.

LG auchduhaststärken
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