Blutspende

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ansimali
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Blutspende

Beitragvon ansimali » 5. Mai 2006 22:12

Mir kam da heute mal so eine Frage.

Darf man mit Medikamenteneinnahme wie Ritalin und oder Strattera eigentlich Blutspenden, denn man muß ja alle Medis angeben die man nimmt.

Unser Blutspendedoc mußte passen.

Zitat "was ist eigentlich ADS?"

Wißt ihr da was genaueres?
Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her ...
Angel1983
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Blutspende

Beitragvon Angel1983 » 6. Mai 2006 08:46

Ich hab früher auch mal Blut gespendet und dort hat es geheisen keinerlei medikamente ein paar tage vor der Spende.
Das sind die starken die unter Tränen Lachen eigene Sorgen verbergen und andere Glücklich machen.
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Händchen
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Blutspende

Beitragvon Händchen » 6. Mai 2006 08:59

Hallo,

hier ist eine Info, welche Kriterien man erfüllen muß:

http://www.blutspende.de/info/index.html

Über MPH steht da allerdings nichts.
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eire
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Blutspende

Beitragvon eire » 6. Mai 2006 19:18

Hi,

also scheint man mit Medikinet doch Blut spenden zu können.
Ich denke bis das die Konserve genutzt wird, ist der Wirkstoff Methylphenidat auch bereits abgebaut.

LG

eire
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Re: Blutspende

Beitragvon Denise13x » 12. Januar 2011 23:04

Die Unikliniken Mainz wollten heute mein Blut nicht haben weil ich Ritalin nehme
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Re: Blutspende

Beitragvon Felidae » 13. Januar 2011 00:04

Nein, man darf nicht spenden.

Habe vor ein paar Montane einen Brief bekommen, das ich nicht mehr spenden darf, da ich Medikamente nehme....leider
:wippi:
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Re: Blutspende

Beitragvon Miya » 26. August 2012 19:19

Also ich nehm auch Medikinet adult und bei mir war Blutspenden kein Problem.. ich hab da alle möglichen Leute (Ärzte, Krankenschwestern, sanis etc) gefragt und niemand hatte was dagegen.
Bzw hat man mir gsagt das würde nichts ausmachen.

Ich werd mal noch in der Blutspendezentrale nachfragen und schauen ob die dass da überhaupt anchweisen können.
spunki
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Re: Blutspende

Beitragvon spunki » 7. Oktober 2012 12:43

Weiß jemand, wie es beim DRK aussieht?
Wie lange ist mph eigentlich nachweisbar? Wenn ich am Blutspendetag kein mph nehme, ist dann überhaupt feststellbar, dass ich Medikamente nehme?
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Chaos-Weib
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Re: Blutspende

Beitragvon Chaos-Weib » 8. Oktober 2012 11:05

Hallo spunki,

das ist eine interessante Frage. Soweit ich informiert bin, müsste nach einigen Stunden nichts mehr davon im Blut sein, da MPH ja keinen Spiegel aufbaut... aber auf der Sicheren Seite bist du wenn du direkt dort nachfragst.

Allgemein dazu:
Ich war vor vielen Jahren auch mal bei einer Blutspendeaktion und ich habe damals Trimipramin (ein Antidepressiva) genommen und habe damals aber nicht gewusst was ein Spiegelmedikament ist und dass Trimipramin eben eins ist. Da ich die Tablette morgens um 5 genommen hatte und von der Wirkung eh nie was gespürt habe konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass da abends um 20 Uhr noch was da sein sollte. Allerdings muss ich sagen, dass ich wohl ein Grenzfall war. Die Ärztin hat lange überlegt ob sie mich nehmen soll oder nicht, entschied sich dann dagegen aus dem Grund weil sie meinte, wenn sie mir das Blut rausholt, würde mein Spiegel nicht mehr stimmen und mir würde es schlechter gehen.

Viele Grüße
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Re: Blutspende

Beitragvon Falschparker » 8. Oktober 2012 14:19

[quote="spunki"]
Wie lange ist mph eigentlich nachweisbar? Wenn ich am Blutspendetag kein mph nehme, ist dann überhaupt feststellbar, dass ich Medikamente nehme?[/quote]

Die Frage ist überhaupt nur von Belang, wenn du MPH bewusst verschweigen willst. Ehrlichkeit (und du wirst ja gefragt) ist aber absolute Vorbedingung beim System der Blutspende. Sollte ich mal eine Blutspende benötigen, möchte ich mir nicht vorstellen, der Spender habe etwas verschwiegen, weil er dachte es sei nicht nachweisbar.  :icon_eek:

Tut mir leid. Ich würde auch gerne wie bis 2003 weiter regelmäßig Blut spenden, und ich ärgere mich auch über die Vorschrift und ich wäre auch bereit, 24 oder 48 Stunden vorher zu verzichten.  :aufsmaul_2:

Aber ich kann diese blödsinnige Regel nicht ändern, und ich würde deswegen auch keinesfalls lügen.

Bitte gebt Bescheid, falls sich das inzwischen mal (beim DRK) geändert hat.
<><
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Re: Blutspende

Beitragvon spunki » 8. Oktober 2012 19:12

@Falschparker
Offensichtlich klang das anders, als es gemeint war. Ich habe nicht vor, es zu verschweigen. Die Frage schoss mir lediglich durch den Kopf, weil ich mich gefragt habe, ob Dinge, die keine Wirkung mehr im Körper haben (eben wie mph nach ein paar Stunden) trotzdem noch im Blut sind oder ob der Körper das komplett abgebaut hat.
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Re: Blutspende

Beitragvon Falschparker » 8. Oktober 2012 21:08

Die Frage war also nicht ob nachweisbar, sondern ob vorhanden.  :ja1:

Jedenfalls sagte mir mein Arzt vor Jahren schon, das MPH vom Vortag sei bei der Blutspende völlig irrelevant. Aber solange es der Blutspendedienst nicht auch so sieht, haben wir nichts davon.
<><
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Re: Blutspende

Beitragvon Nineline » 8. Oktober 2012 22:58

[quote=&quot;spunki&quot;]

Wie lange ist mph eigentlich nachweisbar? Wenn ich am Blutspendetag kein mph nehme, ist dann überhaupt feststellbar, dass ich Medikamente nehme?

[/quote]

Ja, ist es.
Mein Sohn war im letzten Jahr in der TK und wurde neben MPH auf Valproat eingestellt. Dementsprechend hat man regelmässig ein grosses Blutbild mit Medispiegel gemacht.
Er nimmt am Morgen 20 mg Ritalin LA und 5 mg unretard. Am Morgen der Blutabnahme gab es die Medis erst später. Trotzdem steht im Laborbericht, dass Spuren von Methylphenidat und Ritalinsäure gefunden wurden.
Hab es gerade extra nochmal rausgesucht ;-)

LG Nineline
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Re: Blutspende

Beitragvon spunki » 9. Oktober 2012 22:44

Habe heute in der Blutspendezentrale in Köln angerufen. Da ist es genauso wie beim DRK, man kann nicht spenden.
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randre
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Re: Blutspende

Beitragvon randre » 10. April 2013 17:35

Um nochmal auf Blutspende einzugehen, nehem ja seit einiger Zeit kein MPH mehr.
Werde bald aber 18 und würde gerne Spenden.
Habe gehört das es da Probleme bzgl. Sport gibt, kriegt man da eine Befreiung oder ist es ein Entschuldigungsgrund (wenn ich das selber in die Entschuldigung schreibe)?
Will ja nicht umfallen!
Hat da jemand Erfahrungen mit diesem Thema, der Angst, ist sie begründet?

Gruß
randre
ADHS bekannt seit 07/2011
Hypersensiebel
manchmal depressive Verstimmung
Verdach auf Teil-/Hochbegabung
Verdacht auf Rechenschwäche


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Re: Blutspende

Beitragvon No User » 10. April 2013 18:10

Bei Leistungssport sollte man von 2-3 Tagen körperlichen Leistungseinbußen ausgehen. Auch ist es keine gute Idee, ausgerechnet in der heißen Trainingsphase der letzten Wochen vor einem Marathonlauf Blut zu spenden. Es ist wichtig, nach der Blutspende auf den eigenen Körper zu hören. Übertragen auf den Schulsport wären insbesondere benotete Ausdauerleistungen am Tag nach der Blutspende Mist, denn der Notendruck würde dich gerade davon abhalten, auf den Körper zu hören und ggf. langsamer zu tun. Dann wird's unangenehm.

Abgesehen von diesen Einschränkungen darf man schon am Tag der Blutspende wieder lockeren Sport treiben und würde so auch eine durchschnittliche Schulsportstunde überstehen. Viel Trinken ist natürlich Pflicht. Den Sportlehrer würde ich informieren, wenn der sich wundert, warum du schneller als sonst schlapp machst. Oder vorher mit ihm absprechen, was demnächst ansteht. Man muss ja nicht unbedingt vor einem Cooper-Test Blut spenden.

Befreiungsgründe sind von Schule zu Schule im Detail unterschiedlich geregelt. Und es gibt Lehrer, mit denen man reden kann (in Ausnahmefällen sogar Sportlehrer) und es gibt andere... Du kennst deine selbst am besten.

LG
Steffchen 

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