Gängige Dopamin-Hypothese der ADHS-Entstehung hinterfragt

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Gängige Dopamin-Hypothese der ADHS-Entstehung hinterfragt

Beitragvon No User » 5. November 2013 11:11

Ständiges Hinterfragen macht die Natur von Wissenschaft aus, da muss man auch aushalten, wie sie ihre eigenen Erkenntnisse immer wieder aktualisieren, umrühren, korrigieren, ergänzen oder gar widerlegen muss. Nun wirft eine einzelne Studie nicht alles über den Haufen, zumal man sich mit diesen aufwändigen Untersuchungen auf geradezu winzige Teilnehmergruppen beschränken musste. Fragen wirft sie aber mindestens auf:

http://brain.oxfordjournals.org/content ... 2.full.pdf
bzw. Abstract und Links zu weiteren Dokumenten in Open Access:
http://brain.oxfordjournals.org/gca?gca ... 0Abstracts
oder zusammengefasst hier:
http://www.cam.ac.uk/research/news/imag ... eractivity
und dort:
http://psychcentral.com/news/2013/11/02 ... 61512.html

Hier wurden also in einer kontrollierten, doppelblinden Studie Teilnehmer mit und ohne ADHS jeweils mit MPH oder Placebo u.a. in PET und MRI untersucht.
Die Autoren entstammen offensichtlich nicht einem ADHS- und Ritalin-kritischen Umfeld, vielmehr sind ihre Verbindungen zur Pharmaindustrie veröffentlicht. Immerhin ließen sich ihre Ergebnisse auch so lesen: "Stimulanzien können unabhängig von einer ADHS-Diagnose helfen." Das steht mindestens in krassem Widerspruch zu der hier gelegentlich besprochenen Idee, von Stimulanzienwirkung auf ADHS zu schließen.

LG
Steffchen

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