In-ear-Kopfhörer

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timsmama77
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In-ear-Kopfhörer

Beitrag von timsmama77 » 28. März 2016 08:32

Guten Morgen Zusammen und einen schönen Ostermontag!

Wie ist eure Einstellung zu in-ear-Kopfhörern, haben eure Kids welche? Wenn ja, ab welchem Alter?

Junior hatte bisher ganz normale zum Aufsetzen und wünscht sich so sehr welche die man im Ohr trägt..

Schöne Grüße
T.
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Hanghuhn
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von Hanghuhn » 28. März 2016 09:50

Ebenfalls einen schönen Ostermontagmorgen!

Meine Kinder haben solche Kopfhörer. Sie benutzen sie aber nicht ständig. Da sie keine laute Musik mögen, haben sie sich auch nie damit zugedröhnt. Ich musste auch nie Angst haben, dass sie vollgedröhnt ihre Umwelt nicht mehr wahrnehmen.

Aus den Medien kennen wir auch andere Beispiele (dass z. B. jemand in eine fahrende Straßenbahn läuft). Der Vorteil der guten Isolierung ist für solche Fälle eher ein Nachteil.

Vor- und Nachteile
Sie fördern Ohrenschmalz (fehlt bei der Aufzählung der Nachteile).

Fragt sich halt, ob Du die Wünsche Deines Juniors ignorieren kannst. Wenn ja, wie lange noch? Die Kids finden Over-Ear-Kopfhörer einfach uncool.

Vielleicht ist es sogar gut, ihm solche Kopfhörer zu kaufen, damit er merkt, ob sie ihm nicht evtl. doch unangenehm ist. Gib ihm Regeln mit, die er einhalten muss, damit nichts Schlimmes passiert.

Gib bei Google einfach mal "Over-ear-Kopfhörer" ein und drück auf Bilder. Da gibt es echte Hingucker. Vielleicht kannst Du damit Deinen Sohn davon überzeugen, Over-ear-Kopfhörer zu tragen.

Meine Tochter ist wieder auf richtig gute (auch optisch sehr ansprechende) Over-ear-Kopfhörer umgestiegen. Sie waren ihr einfach angenehmer.
LG Hanghuhn
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Menolly
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von Menolly » 28. März 2016 10:55

Schönen Ostermontag,
meine sind auch wieder umgestiegen auf normale Kopfhörer.
Die im Ohr sind zwar unauffälliger, aber wenn die nicht richtig im Ohr sind, ist die Tonqualität doch bescheiden.
Ich würde es ihn trotzdem ausprobieren lassen. Und das anwenden was Hanghuhn geschrieben hat.
Du sollst Deine Freunde nicht trocknen und rauchen.
Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigene Spur.
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Roosvelt
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von Roosvelt » 28. März 2016 11:20

Schönen Ostermontag zusammen!

Meine Kinder haben mit 13 und 14 für Weihnachten jeder ein MP3 Player mit In-ear-Kopfhörer bekommen. Sie benutzen sie nicht ständig, eigentlich nur unterwegs: Im Bus zur Schule oder für lange Autofahrten. Zu Hause haben sie kompakte Anlagen in ihren Zimmern, die sie ohne Kopfhörer benutzen. Wenn da zu laut wird, melden wir uns. :mrgreen:
Auf Dauer sind die meisten in-ear-Kopfhörer sowieso nervig (manche sind angenehmer aber trotzdem).
Für unterwegs sind die In-ear-Kopfhörer ganz praktisch: Die passen einfach in die Jackentasche ohne kaputt zu gehen.
Manche MP3 Player haben einen Lautstärke Begrenzer.
lenilein
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von lenilein » 28. März 2016 15:45

Was genau meinst du nun mit "in-ear" wirklich diese Kopfhörer mir Silikon-Ummantelung oder diese typischen kleinen Kopfhörer, die auch im Ohr liegen?

Die kleinen Kopfhörer hatte ich schon als Kind mit 7/8 Jahren genutzt, wenn wir in den Urlaub gefahren sind und ich auf dem Weg Kassetten hören wollte.

Richtige in ear Kopfhörer habe ich so mit 11/12 benutzt, weil ich gehofft habe, dass die besser passen.

Mit 13/14 habe ich dann angefangen große Kopfhörer (also solche zum aufsetzen) zu nutzen. Die haben für mich persönlich einfach mehr Vorteile
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von ADHDgoesto11 » 28. März 2016 16:28

Ich muss ein wenig motzen ... ich finde das Tragen von InEars unhöflich, wenn man damit rechnen muss, angesprochen zu werden.

Ich habe ein Paar sehr gute und teure InEars, mit denen ich bei einigen Musikstücken völlig neue Facetten entdeckt habe. Nur verwende ich sie kaum, weil sie eben die Außenwelt komplett ausblenden.

Bei Kindern würde ich sehr damit aufpassen. Das Ohr ist nicht besonder schmerzempfindlich, und wenn man sich im Teenageralter das Gehör ruiniert (mit nettem piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiep-Tinnitus, ich hab' meinen von fünf Jahren Jugendblasorchester), dann ärgert man sich noch mindestens ein halbes Jahrhundert darüber.
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von Eule » 28. März 2016 16:39

Ich kenne die Dinger mit Silikon drum vor allem aus dem Mobilfunkbereich, viele Handy-Hersteller haben solche Teile bei ihren Geräten beiliegen. Da die meistens keinen Bügel fürs Ohr haben, sondern irgendwie in die Ohrmuschel bzw den Anfang des Gehörgangs gesteckt werden und dann von selber halten sollen, auch wenn das Eigengewicht des zugehörigen Kabels zum Handy hin die Schwerkraft noch in ihrem Bestreben das Ding wieder aus dem Ohr fallen zu lassen unterstützt, haben diese Dinger für mich einen extrem hohen Nervfaktor.

Theoretisch habe ich seit mehreren Jahren Smartphones, die mit solchen Kopfhörern ausgestattet sind und auch über die Software verfügen dass ich das Handy auch als MP3 Player nutzen könnte, und es gibt auch die ein oder andere Situation in der das vielleicht recht angenehm wäre. Praktisch sind mir bisher sämtliche solchen Kopfhörer bei der kleinsten Bewegung, selbst in irgendeinem Wartezimmer beim Arzt sitzend, und erst recht wenn ich damit (beispielsweise Haushalt machend und telefonierend) herumgelaufen bin, permanent aus den Ohren gefallen, wenn da keine Bügel zum Hinterm Ohr festklemmen dabei waren. Also habe ich diese unsäglichen Dinger maximal einmal ausprobiert, und dann genervt in die Ecke geworfen, und zum Händefrei-telefonieren doch wieder zu meinem altvertrauten Bluetooth-Headset von Plantronics für ein Ohr gegriffen. Da ist ein Bügel dran, die Form passt zu meinem Ohr, und für ein Telefonat (ggf auch auf einer Autobahnfahrt im Auto) ist es zum einen völlig ausreichend den Gesprächspartner auf einem Ohr zu haben, auch und gerade hinsichtlich Wahrnehmung anderer Geräusche außer denen die aus dem Gerät kommen, zum anderen ist ein Mono-Sound definitiv nicht die Art wie ich Musik hören möchte.

Der jüngste Versuch war dann von Aldi ein Bluetooth-In-Ear-Headset, angeblich speziell für Sport, und nur mit einem winzigen Kabel von vielleicht 30cm das man beim tragen im Nacken liegen hatte, um so die beiden Kopfhörer zu verbinden - auch bei diesem Teil konnte ich machen was ich wollte, es blieb nicht da wo es hingehörte. Angeblich sollte es sogar ohne Bügel im Ohr halten, bei mir hielt es weder mit noch ohne Bügel, und auch eine kleine Klammer, mit der ich das Kabel zusätzlich am T-Shirt-Ausschnitt fest machte, weil ich anfangs vermutete dass es sich da irgendwie erst festhängte und dann die Kopfhörer aus den Ohren "zubbelte" wenn ich in Bewegung war, brachte nur den Erfolg, dass das Ding nicht gleich zu Boden fiel, und mir entweder unter die Füße geriet oder gar in einer Pfütze landete. Es war auch egal welchen der 3 verschiedenen Adapter für unterschiedliche Ohrmuschelgrößen ich ausprobierte - anscheinend sind meine Ohrmuscheln und der Anfang des Gehörgangs so außergewöhnlich zierlich, dass nix passte.

Mein Handy hatte also bisher keine Chance zum Multifunktions-MP3-Musikplayer-Hörbuch-wasweißich-Gerät zu werden. Und auch der einzige MP3 Player den ich je hatte, den ich auch gezielt im Hinblick auf "ich will mich damit bewegen können ohne dass mir die Kopfhörer ständig aus den Ohren fallen" gekauft habe, hatte zwar In Ear Hörer, aber auch mit Bügeln ähnlich wie bei einer Brille, das ging so halbwegs. Irgendwie hat das (ziemlich billige) Gerät dann allerdings recht flott den Geist aufgegeben, und ich habe es auch weniger genutzt als ich eigentlich gedacht hatte.

Würde ich nochmal irgendeinen Versuch in dieser Richtung machen, käme ich sicher nicht auf die idee es müssten unbedingt In-ear-Kopfhörer sein.

Aber abgesehen von diesen "tragetechnischen" Ärgernissen, die womöglich bei Kindern/Jugendlichen die noch nicht ganz ausgewachsen sind sehr ähnlich aussehen wie bei mir sehe ich den zentralen Problem-Punkt bei einem Kind/Jugendlichen zum einen im möglichen Überhören von Umgebungsgeräuschen und damit Unfallrisiko, zum anderen in möglichen Gehörschäden. Wobei diese beiden Dinge bei allen Kopfhörern ab einer gewissen Lautstärke ein Thema sind, das ist keine Spezialität der In-Ear-Kopfhörer. Insofern sehe ich keinen Grund dass für die einen Geräte eine andere "Altersfreigabe" gelten sollte als für die anderen, sondern allenfalls einen Grund, solange das grundlegende Bewusstsein für vor allem das Unfall-Risiko beim kind nicht vorhanden ist, grundsätzlich sämtliche Kopfhörerverwendung, besonders während aktiver Teilnahme am Verkehr zu unterbinden.
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von lenilein » 28. März 2016 21:32

ADHDgoesto11 hat geschrieben:Ich muss ein wenig motzen ... ich finde das Tragen von InEars unhöflich, wenn man damit rechnen muss, angesprochen zu werden.
Das Hören von Musik in Gesellschaft ist in jeglicher Art unhöfflich, wenn es mit Kopfhörern geschieht. Das hat meiner Meinung nach nichts mit der Art der Kopfhörer zu tun.
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von lenilein » 28. März 2016 21:50

Eule hat geschrieben:Ich kenne die Dinger mit Silikon drum vor allem aus dem Mobilfunkbereich, viele Handy-Hersteller haben solche Teile bei ihren Geräten beiliegen. Da die meistens keinen Bügel fürs Ohr haben, sondern irgendwie in die Ohrmuschel bzw den Anfang des Gehörgangs gesteckt werden und dann von selber halten sollen, auch wenn das Eigengewicht des zugehörigen Kabels zum Handy hin die Schwerkraft noch in ihrem Bestreben das Ding wieder aus dem Ohr fallen zu lassen unterstützt, haben diese Dinger für mich einen extrem hohen Nervfaktor.

Theoretisch habe ich seit mehreren Jahren Smartphones, die mit solchen Kopfhörern ausgestattet sind und auch über die Software verfügen dass ich das Handy auch als MP3 Player nutzen könnte, und es gibt auch die ein oder andere Situation in der das vielleicht recht angenehm wäre. Praktisch sind mir bisher sämtliche solchen Kopfhörer bei der kleinsten Bewegung, selbst in irgendeinem Wartezimmer beim Arzt sitzend, und erst recht wenn ich damit (beispielsweise Haushalt machend und telefonierend) herumgelaufen bin, permanent aus den Ohren gefallen, wenn da keine Bügel zum Hinterm Ohr festklemmen dabei waren. Also habe ich diese unsäglichen Dinger maximal einmal ausprobiert, und dann genervt in die Ecke geworfen, und zum Händefrei-telefonieren doch wieder zu meinem altvertrauten Bluetooth-Headset von Plantronics für ein Ohr gegriffen. Da ist ein Bügel dran, die Form passt zu meinem Ohr, und für ein Telefonat (ggf auch auf einer Autobahnfahrt im Auto) ist es zum einen völlig ausreichend den Gesprächspartner auf einem Ohr zu haben, auch und gerade hinsichtlich Wahrnehmung anderer Geräusche außer denen die aus dem Gerät kommen, zum anderen ist ein Mono-Sound definitiv nicht die Art wie ich Musik hören möchte.

Der jüngste Versuch war dann von Aldi ein Bluetooth-In-Ear-Headset, angeblich speziell für Sport, und nur mit einem winzigen Kabel von vielleicht 30cm das man beim tragen im Nacken liegen hatte, um so die beiden Kopfhörer zu verbinden - auch bei diesem Teil konnte ich machen was ich wollte, es blieb nicht da wo es hingehörte. Angeblich sollte es sogar ohne Bügel im Ohr halten, bei mir hielt es weder mit noch ohne Bügel, und auch eine kleine Klammer, mit der ich das Kabel zusätzlich am T-Shirt-Ausschnitt fest machte, weil ich anfangs vermutete dass es sich da irgendwie erst festhängte und dann die Kopfhörer aus den Ohren "zubbelte" wenn ich in Bewegung war, brachte nur den Erfolg, dass das Ding nicht gleich zu Boden fiel, und mir entweder unter die Füße geriet oder gar in einer Pfütze landete. Es war auch egal welchen der 3 verschiedenen Adapter für unterschiedliche Ohrmuschelgrößen ich ausprobierte - anscheinend sind meine Ohrmuscheln und der Anfang des Gehörgangs so außergewöhnlich zierlich, dass nix passte.

Mein Handy hatte also bisher keine Chance zum Multifunktions-MP3-Musikplayer-Hörbuch-wasweißich-Gerät zu werden. Und auch der einzige MP3 Player den ich je hatte, den ich auch gezielt im Hinblick auf "ich will mich damit bewegen können ohne dass mir die Kopfhörer ständig aus den Ohren fallen" gekauft habe, hatte zwar In Ear Hörer, aber auch mit Bügeln ähnlich wie bei einer Brille, das ging so halbwegs. Irgendwie hat das (ziemlich billige) Gerät dann allerdings recht flott den Geist aufgegeben, und ich habe es auch weniger genutzt als ich eigentlich gedacht hatte.

Würde ich nochmal irgendeinen Versuch in dieser Richtung machen, käme ich sicher nicht auf die idee es müssten unbedingt In-ear-Kopfhörer sein.

Aber abgesehen von diesen "tragetechnischen" Ärgernissen, die womöglich bei Kindern/Jugendlichen die noch nicht ganz ausgewachsen sind sehr ähnlich aussehen wie bei mir sehe ich den zentralen Problem-Punkt bei einem Kind/Jugendlichen zum einen im möglichen Überhören von Umgebungsgeräuschen und damit Unfallrisiko, zum anderen in möglichen Gehörschäden. Wobei diese beiden Dinge bei allen Kopfhörern ab einer gewissen Lautstärke ein Thema sind, das ist keine Spezialität der In-Ear-Kopfhörer. Insofern sehe ich keinen Grund dass für die einen Geräte eine andere "Altersfreigabe" gelten sollte als für die anderen, sondern allenfalls einen Grund, solange das grundlegende Bewusstsein für vor allem das Unfall-Risiko beim kind nicht vorhanden ist, grundsätzlich sämtliche Kopfhörerverwendung, besonders während aktiver Teilnahme am Verkehr zu unterbinden.

ich kann der Sache mit dem Straßenverkehr und dessen Gefahren nicht wirklich zustimmen. Ich glaube ich habe zu meinem 10. oder 11. Geburtstag den ersten mp3 Player bekommen und hatte vorher noch die Freuden einen alten Walkman meiner Mutter nutzen zu können.

Naja seit dem ich auf die weiterführende Schule ging habe ich regelmäßig Musik (auch teilweise enorm laut) gehört und habe dennoch immer noch den Straßenverkehr wahrnehmen können. Also ich habe anfahrende Autos und so weiter gehört.
Eule
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von Eule » 29. März 2016 00:12

@lenilein

Es ist ein bisschen schwer das richtig in Worte zu fassen. Ich höre gerne Musik - und besonders wenn ich sie auf eine gewisse Lautstärke aufdrehe, gelingt es mir leicht, dass ich mich auf die Musik so fokussieren kann, dass ich gedanklich den Rest der Welt ausblende. Das schaffe ich auch mit einem normalen CD-Player, Musikanlage, wasauchimmer, völlig ohne Kopfhörer.

Ich meine Überhören nicht ausschließlich im Sinn nicht ausreichender Lautstärke des nicht wahrgenommenen Geräuschs, sondern mehr noch im Sinn von "drüber weg hören" weil man sich auf etwas anderes zu sehr konzentriert.

Wer weiß dass sowas passieren kann, und beispielsweise das gedankliche Konzept der geteilten Aufmerksamkeit kennt und anwenden kann, und auch die Grenzen seiner Fähigkeit darin kennt, kann mit Kopfhörer wasweißichwoauchimmer rumrennen - und auch völlig egal ob nun mit In Ears oder mit OverEars. - einfach weil das Bewusstsein für das Problem, und auch für die eigene Verantwortung vorhanden ist.
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von ADHDgoesto11 » 29. März 2016 10:15

lenilein hat geschrieben:Das Hören von Musik in Gesellschaft ist in jeglicher Art unhöfflich, wenn es mit Kopfhörern geschieht. Das hat meiner Meinung nach nichts mit der Art der Kopfhörer zu tun.
Deswegen auch "wenn man damit rechnen muss" und nicht "wenn man sich in Gesellschaft befindet". ;)

Also z.B. man ist irgendwo im Haus und macht irgendwas, hört dabei Musik (mit Kopfhörern, weil man die anderen im Haus anwesenden nicht stören will), rechnet dabei aber mit üblichen Ansprachen wie "'tschuldigung, darf ich mal kurz vorbei." oder Fragen der Kinder. Ohne Sichtkontakt oder anstupsen merkt man mit InEars nicht einmal, dass man gerade angesprochen wird, und bei InEars reicht es dann auch nicht, die Lautstärke runterzudrehen oder auszumachen, um die Umgebung wieder zu hören, sondern man muss sie ganz rausnehmen.

Aber die Soundqualität guter InEars ist definitiv eine Wucht. Nein, damit meine ich nicht wuchtige Bässe (das Ganzkörpergefühl kriegt man mit irgendwelchen Ohrdingern nie hin), sondern den Detailgrad, den man raushören kann. Ich habe da Instrumente im Hintergrund rausgehört, die ich mit normalen Kopfhörern oder Lautsprechern gar nicht bemerkt habe.
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von laetitia » 29. März 2016 12:31

Liebe Eule

Ich denke, die Frage war mehr so gedacht, ob diese art von Kopfhörern schädlicher sind für das jugendliche Ohr als die nach der Sicherheit etc. Wenn Junior bisher normale Kopfhörer hatte, wird er auch wissen, wie sich damit im Verkehr zu verhalten. Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber manchmal denke ich beim lesen deiner Beiträge, dass du oft von dir auf andere schliesst (auch in der Debatte um die Zeitverschiebung). Etwas, das viele tun und ich selber ertappe mich auch immer wieder dabei. Doch was bei mir nicht funktioniert, kann bei anderen ganz gut gehen und umgekehrt. Mir hilft das Musikhören im Auto zum Beispiel, um mich ganz auf die Strasse zu konzentrieren. Ich bin dann wie in einem Film, in dem sich alles um mich und die Strasse und was um mich herum passiert dreht und die Musik liefert den Soundtrack dazu. Im Stau hilft sie mir zudem, mich nicht zu ärgern, indem ich laut mitsinge...

Für's Auto habe ich aber keine Kopfhörer, da gibt es einfache AUX-Kabel, die man ans Radio anschliessen kann und so über's Smartphone Musik hören kann.

@timsmamma77

Und zur Frage nach den Kopfhörern...als Jugendliche fand ich die grossen auch doof...aber die in-Ear-Dinger fielen mir aus den Ohren und lieferten wegen der ungenügenden Isolation eigentlich keine akzeptable Soundqualität...zudem wollte ich nicht, dass alle um mich herum mitbekamen, welche Musik ich hörte...wobei damals gab es auch erst Walkmans und neu die CD-Players...und so liess ich es bleiben. Die neueren In-Ear-Dinger sehen aber so aus, als würden sie besser ins Ohr passen. Wenn sie gut ins Ohr passen, also das Ohr schön abschliessen, muss man sehr wahrscheinlich auch nicht so laut aufdrehen. Aber das würde ich vielleicht als Elternteil erst einmal selber testen, einfach um einen Eindruck zu bekommen.
Eule
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von Eule » 29. März 2016 13:30

@laetitia

Klar muss das was bei mir soundso ist nicht bei jedem Menschen so sein, und das ist auch gut so - es wäre doch ätzlangweilig wenn wir alle gleich wären.

Ich denke dass das Schildern individueller Erfahrungen/Erlebnisse/Sichtweisen, wenn es möglichst mehrere tun, die gerne auch verschiedene Positionen haben dürfen, ja sogar sollen, für jemanden der ein Thema in den Raum stellt und auch für alle anderen die mitdiskutieren eine Chance ist, unterschiedliche Standpunkte zu erfahren und zu schauen was davon für sie brauchbar ist und was nicht.

Ich verwende genau aus diesem Grund gerade beim Schildern meiner Sicht oder meiner Erfahrung auch immer wieder Formulierungen wie "ich sehe das soundso" oder "ich finde wichtig" oder "da liegt meiner Meinung/Erfahrung nach der Knackpunkt".

Wenn ich etwas derart ausdrücklich als "meins" bezeichne, und meine Position darlege, mache ich damit gleichzeitig auch deutlich, dass nicht jeder dieser Meinung sein muss, sondern ebensogut eine andere haben darf. Und wenn jemand (wie hier im Thread Lenilein) etwas aufgreift und ich den Eindruck gewinne nicht richtig oder nicht vollständig verstanden worden zu sein, wie bei dem überhören im Doppelsinn von Technik/Physik als "Schlacht der Dezibel" und Bewusstsein als "selektivem Wahrnehmungsfilter", versuche ich es zu erläutern und verständlicher zu formulieren.

Das bedeutet aber nicht dass ich annehme, jeder Mensch mit ADHS müsste mein "Problem" des hyperfokussierten Versinkens in der Musik und Ausblendens aller übrigen Dinge haben. Und es bedeutet schon gar nicht dass jetzt jeder meine Sicht übernehmen müsste.

Und solange sämtliche Diskutanten und -onkels den anderen die Freiheit, bei einer anderen Sichtweise zu bleiben, zugestehen, sowie die Möglichkeit dass andere Menschen andere Erfahrungen als man selber gemacht haben können und daher zu einer anderen Interpretation/Handhabungsweise gekommen sind im Hinterkopf haben, und mit diesen Unterschieden leben können, dürfen sie zum einen die eigene Sicht darstellen, zum anderen die fremde Sichtweise hinterfragen, oder interpretieren, um das besser zu verstehen.

Ich glaube dass diese Art damit umzugehen eine Chance zum Lernen ist.

Für mich ist das was ADHSgoesto11 schildert etwas was ich mit Kopfhörern aller Art noch nie erlebt habe - so vollständiger Ausschluss anderer Geräusche dass ich andere als akustische Signale brauche um überhaupt mitzukriegen dass jemand was von mir will kenne ich allenfalls von richtig lauter Musik aus Lautsprechern, auf der Tanzfläche in einer Disco, bei einem Open Air, oder wenn ich die Musikanlage zuhause oder im Auto richtig "aufreiße". Die Lautstärke die nötig ist um alles andere derart vollständig zu überblenden habe ich mit Kopfhörern nie erreichen können - ehe diese Lautstärke erreicht war fand ich das unangenehm oder gar schmerzhaft. Aber ich höre auch die Flöhe husten, einen tropfenden Wasserhahn trotz angelehnter Türen vom Bad bis ins Schlafzimmer oder den Lüfter des PCs in der Büroecke wenn ich im Wohnzimmer auf der Couch sitze. Also rätsele ich nun an der Frage, ob das daran liegt dass ich nie so richtig gut passende InEars ausprobiert habe, oder ob es an meiner überempfindlichen Geräuschwahrnehmung liegt, dass mir das Überhören nur gelingt wenn eine gewisse Mindestlautstärke (gaaaanz leise macht es schwer) und meine eigene Konzentration auf die Musik zusammenwirken. Vielleicht liegt es auch daran dass ich sicher nie mit hochwertigen/hochpreisigen Kopfhörern experimentiert habe. Ich weiß es nicht - und ich hab auch keine Ahnung ob sich das beantworten ließe wenn ich weiß mit was für InEars er zu seiner Erfahrung gekommen ist, oder selber doch mal "bessere" als bisher ausprobiere. Auch wenn ich bisher den Eindruck habe dass meine Ohrmuschel/Anfang des Gehörgangs irgendwie anatomisch ungeeignet für InEars zu sein scheint.

Und zumindest der Aspekt "Passform" ist einer der möglicherweise für Heranwachsende von besonderer Relevanz ist - um doch nochmal den Bogen zur Eingangsfrage zurück zu finden.
ADHDgoesto11
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von ADHDgoesto11 » 29. März 2016 15:35

Eule hat geschrieben:Für mich ist das was ADHSgoesto11 schildert etwas was ich mit Kopfhörern aller Art noch nie erlebt habe - so vollständiger Ausschluss anderer Geräusche dass ich andere als akustische Signale brauche um überhaupt mitzukriegen dass jemand was von mir will kenne ich allenfalls von richtig lauter Musik aus Lautsprechern, auf der Tanzfläche in einer Disco, bei einem Open Air, oder wenn ich die Musikanlage zuhause oder im Auto richtig "aufreiße". Die Lautstärke die nötig ist um alles andere derart vollständig zu überblenden habe ich mit Kopfhörern nie erreichen können
Das ist bei InEars keine Frage der Lautstärke - wenn die richtig sitzen, dichten sie den Gehörgang nach außen ab und wirken auf von außen kommende Geräusche wie Ohrstöpsel.

Wenn sie das nicht tun, sitzen sie nicht gescheit und klingen auch dementsprechend mau. Passende Gummimanschetten sind natürlich ein Muss, noch besser wären individuell an den Gehörgang angepasste Formstücke (die kosten dann aber nochmal extra).
Eule
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von Eule » 29. März 2016 16:56

@ADHDgoesto11

Ich hatte "ichweißgarnichtwieviele" verschieden große Gummimanschetten bei den diversen Sets dabei, meist 2 bis 3 verschiedene, einmal sogar 4... Ich habe versucht die Dinger wie beim Ohren reinigen die Wattestäbchen vor dem Spiegel mit Sichtkontrolle korrekt anzubringen, oder (was mir mit meinem "einohrigen" Bluetooth-telefonheadset locker gelingt) nach Gefühl. Rechtes Ohr mit rechter Hand klappt am besten, auch "blind" - vermutlich aufgrund meiner Übung mit dem einohrigen Teil. Linkes Ohr mit rechter Hand und Sichtkontrolle ist die einzige Methode die eine Chance hat. Rausfallen tut das Zeug samt und sonders in kürzester Zeit bei leisesten bewegungen wieder - meist komme ich nicht mal vom Badezimmerspiegel bis zur Couch, oder wenn ich einen Handschminkspiegel auf die Knie nehme, oder vor mir auf den Tisch stelle und mich vorbeuge, reicht das Aufrichten, damit sich mindestens eine Seite (meist links) verabschiedet.

So rein vom Eindruck her: Die Manschetten sind alle zu lang, und arbeiten sich wieder raus weil ein Teil auswärts frei im Raum hängt und das Ding dann wackeln kann, und sie sind meist auch im Durchmesser zu groß für mich. Anscheinend würde in den meisten Fällen schon der "nackte" Kopfhörer ohne Manschette den verfügbaren Platz ausfüllen - nur ohne Manschette ist weder Abdichtung des Gehörgangs möglich noch erscheint mir das unter hygienischen Gesichtspunkten erstrebenswert, auch wenn ich alleiniger Nutzer der Dinger bin.

Nach meinem Eindruck passte selbst die kleinste Manschette nicht zu meinem Ohr. Oder der Teil, der in den Gehörgang hinein sollte ist scheinbar für mich zu lang. Also sitzt irgendwie die Manschette an einer Stelle wo sie nicht abdichten kann, und wo selbst eine monstergroße Manschette zu klein wäre, nämlich schon in der Ohrmuschel - oder es fühlt sich für mich an wie die grausige Behandlung beim HNO-Arzt als Kind, der wegen einer Ohrenentzündung mit Spülung und Reinigern dem Gehörgang zuleibe rückte. Oder wenig einfühlsame mütterliche Ohrenreinigungsversuche mit Wattestäbchen, die mir in unangenehmer Erinnerung sind, weil die Spitze des Wattestäbchens (bzw heute entsprechend des Kopfhörers) irgendwo innen anstößt wo ich das unangenehm finde.

Ich komme auch mit Gehörschutz-Ohrenstöpseln nicht klar. Meist bringen sie nix, und ich höre trotzdem in fast unverminderter Lautstärke die Geräusche vor denen ich mich damit schützen soll/will, häufig flutschen sie mir auch aus den Ohren. Oder, wenn sie ausnahmsweise wenigstens da bleiben wo sie hingehören, habe ich Schwierigkeiten mit dem Druckausgleich als befände ich mich gerade auf einer entsprechenden Reise durchs Gebirge. Oder ich finde die ungewohnte Stille beispielsweise beim Übernachten im Zelt auf einem Campingplatz in der Nähe einer Bahnlinie (hat man als Kanuwanderer öfters, in Deutschland verlaufen Bahnlinien sehr häufig in Flußtälern, recht nah am Wasser - und bei mehrtägigen Kanutouren mit Gepäck im Boot ist ein Campingplatz/Zeltplatz mit direktem Uferzugang nun mal unabdingbar) oder sonstwie unterwegs in lärmigen Umgebungen so irritierend und beängstigend dass ich mit genausowenig schlafen kann wie ohne Ohrenstöpsel - es könnte ja sein dass ein böser Mensch oder der hungrige Löwe sich nähert und ich es nicht mitkriege ;)

@timsmama

Vielleicht ist es ja für euch eine Idee mal mit diversen Größen Gehörschutzstöpseln (Baumarkt, Arbeitsschutzladen oder ein Laden mit Reisezubehör, wenn ihr nicht auf die entsprechenden Angebote bei Aldi etc warten wollt) auszuprobieren, ob dein Sohn die richtig in seine Ohren rein kriegt (eigene Geschicklichkeit, Größe des Gehörgangs), um eine Vorstellung davon zu haben wie geeignete InEars für ihn aussehen sollten, und dann (live im Elektronik-Fachgeschäft) zu schauen ob sich da etwas findet das aussieht als könnte es passen.

Ich habe auch bei meinen Telefonheadsets die erfahrung gemacht, dass es schwierig ist, beim Onlinekauf Bilder zu finden, die Form und Größe des Teils der ins Ohr kommt zeigen - und auch im Laden sieht man diese Seite nur dann wenn ein Verkäufer die Verpackung öffnet und einem das Teil zeigt - aber anprobieren darf man verständlicherweise aus hygienischen Gründen nicht.
timsmama77
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von timsmama77 » 4. April 2016 17:18

Hallo Zusammen,

erst einmal sorry, dass die Diskussion / der Austausch hier ohne mich statt gefunden hat. Es ist im Moment einiges los und mir geht es nicht so besonders gut. Ich bin zwar immer wieder mal online, habe aber wenig bis keine Kraft aktiv dabei zu sein.

Jetzt, danke an Alle für die Erfahrungen und die Denkanstösse zu diesem Thema.

Junior hatte bisher doch recht coole "große" Kopfhörer, die sich aufgrund seines Umgangs damit und dem daraus resultierenden Kabel kaputt gegangen sind. Die Frage nach diesen in-ear-Teilen kam immer mal wieder auf, die konnte ich aber bislang ignorieren :D

Junior hat nun recht spontan nachträglich zu Ostern doch welche bekommen. Wie von einigen von Euch angeraten, gab es Regeln für die Nutzung - insbesondere im Straßenverkehr!

Er ist mittelmäßig zufrieden damit, sie drücken relativ schnell im Ohr und obwohl verschiedene Größen von diesem Gummidingern dabei sind, hat er die für sich Richtige noch nicht raus gefunden.

Ich habe mich auf Empfehlung für ein Modell entschieden, was wir in den bekannten Elektronikmärkten nicht bekommen hätten und eine gutes Testurteil für Sound etc. bekommen hat.

Vielen Dank also noch einmal an Alle,
beste Grüße
T.
minime
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von minime » 6. April 2016 09:58

Hallo!

Ich konnte der ganzen Aufregung wegen der Kopf-Hörer gar nicht so wirklich folgen.
Ich persönlich brauche keine, mein Mann macht einen Kult um die gute Qualität (Musiker halt!)

Mein kleiner Sohn (10) hat zu kleine Ohren und da tut alles binnen 5 Minuten weh - der braucht over-the-Ear-Kopfhörer.
Meinem großen Sohn passen da auch nicht alle, aber dank Papas Fundus kann er viele ausprobieren und landet immer wieder bei 2 Marken, wo regelmäßigst ausgewechselt wir - wir haben Katzen und wehe es vergisst einer Kopfhörer frei rumliegend (- kennt man so gar nicht bei ADS!) sind die am 2. Tag vollkommen zerstört. Also so lange hat man da gar keine Zeit sich Gedanken zu machen.
Groß-Sohn nimmt in-ear-Kopfhörer (mittlere Preisklasse) nur für die Schulweg-Fahrt und zuhause für den PC over-ear-Kopfhörer (teureres Modell).
Zu keinem Zeitpunkt war die Lautstärke eine Thema und daher auch keine Gefahr im Straßenverkehr.

LG, minime.
Wasabi
Spezial User
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Re: In-ear-Kopfhörer

Beitrag von Wasabi » 19. Mai 2016 12:08

Man sollte nicht vergessen, dass die objektive Lautstärke geringer und subjektive deutlich höher bei Inear ist, als bei allem Anderen, sodass man automatisch leiser hört, obwohl man denkt, dass es lauter ist. Es fehlt der Bezug zur Umgebung und den Umwelt muss nicht zusätzlich durch lautes Musik übertönt werden.
Wo wir beim Verkehr sind, wenn Onear bzw. Overhead so laut aufgedreht werden um selbe subjektive Lautstärke zu haben, dann werden Autos genau so gut überhört wie mit Inears.
Wird bei allen Varianten eine vernünftige Lautstärke eingestellt, ist keines davon schlimmer.
Ausnahmen gibt es immer! Bei inears sind es die Tannenbaum-Formen und bei den anderen die elektronische Lärmunterdrückung.

InEar sind vorallem im Zug praktisch, da wird man seltener gefragt ob der Platz neben einem frei ist :P Und so kann die saubere Tasche auch sauber bleiben.

PS:
Nutze alle Varianten seit über 10Jahren, davon anfangs 4Jahre lang Inears mit voller Lautstärke und bevor es die gesetzliche Regelung gab. Für mich persönlich sind die Onears (also diese Knöpfe, die ehe nie halten) am gefährlichsten, da am lautesten. Discobesuche sind viel schlimmer und da geht man mit Ohrenschmerzen raus :mrgreen: .
Letztes Jahr war ich beim Hörtest, beide Ohren in allen Frequenzen 100%.
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