Konkrete ErziehungsTips erbeten

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glueckskind
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Konkrete ErziehungsTips erbeten

Beitrag von glueckskind » 31. März 2019 03:10

Hallo Zusammen,

ich möchte euch gerne nach konkreten Tips zu konkreten Situationen fragen...

Ich weiß, generell gilt es stark zu bleiben, Strukturen einzuhalten usw. Dennoch habe ich eigentlich täglich Situationen, die mich nervlich so blank machen und ich habe das Gefühl permanent zu schimpfen und zu brüllen, damit mein Sohn weiß, wann Schluss ist. Mein Mutterherz blutet dabei, ich habe das Gefühl eine schlechte Mutter zu sein, weil ich nicht gelassen bleiben kann, finde aber keine andere Lösung, die anders funktioniert.
Mein 5 jähriger Sohn hat an allen was auszusetzen, akzeptiert kein Nein, weiß vieles besser und jeder Satz beginnt mit einem ABER ..

Es beginnt schon oft damit, dass mein Sohn sich weigert aufzustehen, weil KitaTag ist? Er ist dann einfach mal beleidigt, obwohl ich ihm am Abend vorher schon sage, es ist morgen KitaTag. Trotz Zeit zum nochmal schlummern mit diesem Restzeit Wecker oder seiner Lieblingsmusik, weigert er sich oft minutenlang oder bewegt sich garnicht erst. Da beginnt der Tag schon bescheiden. Er kann ihn ja schlecht aus dem Bett hiefen, so ein halbes Hochbett, denn er wiegt 25 Kilo... Irgendwann habe ich dann Zeitdruck und fange an wütend zu werden und schimpfe das erste Mal.... Wie handhabt ihr das, wenn ihr körperlich nicht in der Lage seid ihn durch die Gegend zu schleppen?

Das nächste riesen Problem ist beim anziehen. Am schlimmsten mit den Schuhen. Egal um welche Schuhe es sich handelt, er mein der Schuh rutscht am Schafft und solange die Schuhe nicht so eng sind, dass die Füße abgeschnürt sind, läuft er kein Meter. Brüllt, weint, trotzt, zieht die Schuhe wieder aus. Ihn auf Socken mitnehmen funktioniert nicht. Ein Belohnungssystem funktioniert ebenfalls nicht.
Wie würdet ihr konkret damit umgehen, was würdet ihr sagen? Das das ungesund ist und der Schuster möchte, dass sich hinten der Fuß im Schuh gut bewegen kann, interessiert ihn nicht.

Wenn er dann in der Kita ist, ist alles in Ordnung. Wenn ich ihn abholen komme, werde ich eher jedesmal angepflaumt, warum ich schon da bin. Er versteckt sich, läuft mit Spaß vor mir weg. Ich weiß, dass ist ein Spiel, aber 5 Tage die Woche keine freudige Begrüßung, dass tut weh. Das nicht persönlich zunehmen, fällt mir total schwer, macht mich traurig und verletzt total. Kennt ihr das auch?

Wie geht ihr also damit um, wenn Euer Kind nicht mitmacht?
Wie geht ihr damit um, wenn euer Kind beleidigt ist? Ist meiner ziemlich oft.
Wie geht ihr damit um, wenn er das nein nicht akzeptiert und es trotzdem macht? Trotz Erklärung, warum es gefährlich ist, etc? Er weiß alles besser...

Habt ihr gute Ideen zu den einzelnen Situationen, wirkliche Beispiele, wie ihr es macht oder gemacht habt?

Das wäre toll 😁
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Sheherazade
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Re: Konkrete ErziehungsTips erbeten

Beitrag von Sheherazade » 31. März 2019 10:31

glueckskind hat geschrieben:
31. März 2019 03:10
Habt ihr gute Ideen zu den einzelnen Situationen, wirkliche Beispiele, wie ihr es macht oder gemacht habt?
Ich befürchte, damit ist dir nicht geholfen, es scheint bei euch ein grundlegendes Problem vorzuliegen.

Nur anhand der mageren Angaben würde ich mal vermuten, dein Sohn ist dabei, dich zu erziehen.
Sohn *2003 - Autist mit komorbider ADHS
Sohn *2001 - ADS
2 Töchter *1998 und * 1989
Schmerz vergeht, aufgeben ist für immer.
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Hanghuhn
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Re: Konkrete ErziehungsTips erbeten

Beitrag von Hanghuhn » 1. April 2019 00:32

Du fichst mit Deinem Sohn Machtkämpfe aus, und es sieht so aus, als würde er gewinnen.

Versuch zu vermeiden, was zu vermeiden geht, und bleib bei den Dingen, die Du nicht vermeiden kannst, konsequent! Wenn Du nicht für ihn springen willst, dann spring auch nicht! Wenn er weint und schreit, lass ihn weinen und schreien, solange du das Gefühl hast, dass er damit erreichen will, dass du für ihn springst.

Eines meiner Kinder war diesbzgl. auch nicht so einfach. Die Kinder spüren, dass man nicht genug Zeit für sie hat. Sie holen sich die Aufmerksamkeit auch teilweise durch solche Aktionen, ohne zu ahnen, dass man genau dadurch noch weniger Zeit für sie hat.

Kauf ihm Schuhe mit Klettverschlüssen und lass sie ihn selbst anziehen! Oder bring ihm bei, seine Schleife selbst zu machen, dann kann er sich selbst anmeckern, wenn die Schuhe nicht fest genug sitzen.

Wenn er nicht aufsteht, mach einfach weiter. Wenn er nicht fertig ist, geht er eben im Schlafanzug in den Kindergarten. Du musst ihm nur klarmachen, dass du das durchziehst.
LG Hanghuhn
BAE2705
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Re: Konkrete ErziehungsTips erbeten

Beitrag von BAE2705 » 1. April 2019 08:57

zunächst mal - wecke ihn eine halbe Stunde früher als normal, dann bist du nicht im Stress. Nervt ihn das? Prima! Kündige ihm an, dass du das solange machst bis er sich bequemt schneller zu reagieren. Und wecke ihn jeden Tag zu der Zeit (nicht nur an KiTa Tagen). Es schleift sich so besser ein. Bei meinem Sohn hat das fast ein Vierteljahr gedauert, aber inzwischen macht er sich innerhalb von 20 min fertig. (Davor kam auch schon mal ein nass-kalter Waschlappen zum Einsatz, mit dem Hinweis 5 min Aufstehzeit reichen, das Bett trocknet tagsüber wieder). Klar ist der Knopf dann erst mal beleidigt, aber der Vorteil bei den meisten ADHS-lern ist, dass sie nicht nachtragend sind :mrgreen: . Das heißt - ja sie sind beleidigt, aber je weniger du darauf eingehst, desto schneller "entleidigen" sie.

Mit den Schuhen bin ich ganz bei Hanghuhn - wenn er Ansprüche stellt, lass' sie ihn selbst erfüllen. Wenn er es tatsächlich schafft, die Schnürsenkel so fest zu zu ziehen, dass die Füße "abgeschnürt" werden - bis zur Kita sterben sie bestimmt nicht ab. Irgendwann merkt er selbst, dass es unangenehm ist. Er sucht nur nach Ausreden!

Abholen: Frag' mal nach, ob du ihn 1-2 mal bis "Ultimo" da lassen kannst. Geh' hin und sage dann zur Erzieherin (wie gesagt - nach Absprache und so dass er es hört) "Er ist wohl nicht da, mal sehen, ob er schon zu Hause ist". Und dann gehe erst mal und komm' zum KiTa-Schluss zurück. Im Normalfall sollte dein Sohn nach kurzer Zeit begreifen, dass er nur diese Chance hat. Ansonsten - nimm' dir ein Buch mit, sag' der Erzieherin, dass du dich ins Büro/Bastelraum... setzt, lies was, trinke einen Kaffee (oder Tee - ist besser für die Nerven) und lass' dich nicht auf sein Spiel ein. Respektiere diich selbst, nur dann kann dein Sohn dich und deine Bedürfnisse respektieren.

LG BAE
Falschparker
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Re: Konkrete ErziehungsTips erbeten

Beitrag von Falschparker » 1. April 2019 16:59

Hallo Glückskind und herzlich willkommen,

hast du ein Klon meines 6-jährigen bei dir? :oops:

Na gut, nicht ganz, wenn ich ihn vom Kindergarten abhole freut er sich, und ein Problem mit Schuhen hat er auch nicht. Dafür gibt es eine Menge anderer Baustellen, die vielleicht ihr nicht habt.

Morgens loszukommen ist bei ihm auch eine Herausforderung. Seit er Medikamente kriegt ist es etwas besser, aber auch so müssen wir ihn nötigen.

Auffällig ist, dass er nichts von sich aus will. Außer Playmobil spielen, DVDs gucken oder Bilderbücher vorgelesen kriegen. Und im Garten toben- aber erst nachdem wir ihm den Labtop weggenommen haben.

Aber irgendwo hingehen, einkaufen, Fahrrad fahren, Gemüse essen, Memory spielen oder Ähnliches- nein, ich will nicht, das ist doof, das kann ich nicht, ich will hierbleiben.

Ach so, doch- Einkaufen und Kuchen mitbringen, dazu ist er bereit. Oder zur Bibliothek und neue DVDs oder Bilderbücher ausleihen, da kommt er auch freiwillig mit.

Ich habe den Text jetzt um 2/3 gekürzt, ich will deinen Thread nicht kapern, ich sollte mal ausführlicher in einem eigenen schreiben.

Hat dein Junge denn eine ADHS-Diagnose und wenn ja, kriegt er schon Medikamente? Ich weiß es gibt da unterschiedliche Meinungen bei Vorschulkindern, aber ich sehe wenige Argumente dafür zu warten, wenn die Symptomatik deutlich ist, und es also ohnehin darauf hinausläuft. Unser Sohn ist mit Medikament jedenfalls ein ganzes Stück verständiger und kooperativer; genauer gesagt kriegt er Vieles überhaupt erst mit!

Wir fühlen uns wie vermutlich du auch ziemlich einsam damit, denn Leute die sagen, macht es doch so und so und ihr nehmt ihm zu viel ab und eigentlich seid ihr also schuld, gibt es eine Menge. :cry:

Viele Grüße
Falschparker
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Raupi
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Re: Konkrete ErziehungsTips erbeten

Beitrag von Raupi » 1. April 2019 17:20

Hallo,

ich Geselle mich mal hier dazu... das alles kenne ich auch, wir sind jahrelang zur Erziehungsberatung gerannt, die gsd gute Tipps hatte.

Leider hat das Spz, das bei unserem Sohn ADS diagnostiziert hat, sich nicht für die Probleme in unserem Alltag interessiert und auch nicht aufgehorcht, als ich davon berichtete, auch bei den Schulproblemen nicht.

So haben wir meinem Sohn die Grundschulzeit aber trotz Diagnose komplett vermasselt. Und ich bin so allmählich ausgebrannt, die ganze Familie richtete sich nach Sohnemann, musste auch noch auf seine ständige Reizüberflutung Rücksicht nehmen.

Rückblickend hätte ihm eine Medikation schon vor der Einschulung wahrscheinlich sehr für seine Orientierung in der Welt, seine Persönlichkeit und die Freundschaften sehr geholfen.

Ich hoffe, Ihr findet bald einen fachkundigen Ansprechpartner oder sucht Euch nochmal einen anderen...
LG, Raupi

"Wait, have I been talking to myself this whole time? Well, that's embarrassing."
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Raupi
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Re: Konkrete ErziehungsTips erbeten

Beitrag von Raupi » 1. April 2019 22:20

... und jetzt erstmal abwarten, ob Glückskind sich hier noch ein zweites Mal einloggt...
LG, Raupi

"Wait, have I been talking to myself this whole time? Well, that's embarrassing."
ULBRE
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Re: Konkrete ErziehungsTips erbeten

Beitrag von ULBRE » 2. April 2019 00:11

Hi,

ich glaube, das Beste was man tun kann ist, das Beste was man einem Kind geben kann ist: Wärme und Konsequenz.
Freundliche, warme, klare Konsequenz.
Immer warm und zugewandt - und klar in der Sache.
Konsequenz ist Sicherheit. Gesagt, getan. Verlässlich. Steuerbar.
Regeln müssen gelten. Immer. Auch für die Eltern. Wenn z.B. die Aussage "Scheisse sagt man nicht" für die Eltern nicht (immer) gilt, fühlt sich jedes Kind mit nem IQ grösser 60 verarscht - ob es das so benennen kann, oder nicht. Dann muss sich niemand wunders, dass Kinde wenig Sinn darin sehen, Vorschriften einzuhalten - oder sie kleben ihre ersten Rabattmärkchen.
(Ach so und: vergiss jedes Leistungsdenken. Kinder, denen es in sich gut geht, saugen alles auf, was sie interessiert. Dann, wann sie es interessiert. Bis dahin brauchen sie Angebote, sich interessieren zu können. Auswendiglernen oder Dinge, die ihnen nicht liegen, brauchen sie aber am allerwenigsten.)

Wenn ein Kind lernt, dass es Sachen selbst zum positiven steuern kann, weil das eintritt, was angekündigt war, ist das super. So lernt es positive Selbstwirksamkeit. Wenn es lernt, dass wenn es nur zickt, nix gewinnt, auch. Muss man aushalten können. Braucht ne Menge Headroom...

Wenn Du anfängst zu schreien oder zu drohen - hast Du verloren.
Nichts braucht ein Kind weniger als Ablehnung. Zuwendung kann sauanstrengend sein, bei solchen Krawallbürstchen erst recht. Aber das ist nun mal Elternjob: positiv und gelassen zu bleiben. Wenn 3 oder 6-jährige Dir aufzwingen können, dass es Dir Scheisse geht, läuft was granatenmässig schief. Suche Dir Hilfe. Unbedingt. Leute, die Familiencoaching im Sinne von systemischem Coaching machen, können meist ganz gut erkennen, was im System schiefläuft.
Niemand muss per Instinkt oder Intuition richtig erziehen können. Wäre eher schon ein Wunder, wenn man das von Anfang an könnte. Ich konnte es nicht, ganz definitiv nicht.
Was man aber muss, ist den Arsch in der Hose zu haben, es dann zu lernen, wenn mann es nicht alleine hinkriegt. Das ist man dem Kind schuldig, finde ich.
Denn was Dir dann hilft hilft auch dem Kind und das hilft dann auch Dir...

Was unrunder Erziehungsstil bei Kindern aus- und anrichten kann, hab ich hier mal zusammengetragen:
https://www.adxs.org/adhs-behandlungsmo ... n-koennen/

Falls noch jemand was dazu weiss, wäre das toll...

Viele Grüße

UlBre
„Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was bedeutet dann ein leerer Schreibtisch ?“ Albert Einstein
Ich hab einen eher wissensorientierten Schreibstil. Als eine Stimme im Chor find ich das ganz ok. Mehr soll das auch nicht sein.
Ramona78
Andersweltler
Beiträge: 8
Registriert: 15. Februar 2019 09:09

Re: Konkrete ErziehungsTips erbeten

Beitrag von Ramona78 » 16. April 2019 13:08

Hallo liebes Glückskind!

Ich kann dich total verstehen und ich glaube ein jedes Elternteil hier, dass ein ADS-Kind in der Familie hat, kann dir nachempfinden.

Man läuft eh schon am Anschlag und liegt jeden Abend im Bett und kämpft mit den Tränen, weil man einmal wieder hätte ausgeglichener hätte agieren sollen. Stattdessen blieb aufgrund der blank liegenden Nerven trotz anfänglicher Bemühungen dann trotzdem nur ermahnen, schimpfen, drohen, brüllen, etc.übrig. Da ist dir wenig geholfen eine Erziehungsdiagnose als Außenstehender abzugeben. Jeder tut täglich sein Bestes!!!!!!!!!!....

Dazu sei nur einmal gesagt, dass es tatsächlich so ist, dass wir schneller nachgeben und inkonsequenter sind. Aber das macht und deswegen noch lange nicht zu den "schlechteren" Eltern. Du solltest die einmal vor Augen führen, dass du mit deinem Kind eine Erziehungsbelastung hast, die 6-8 mal höher ist, als die bei einem Kind, das die Symptomatik von AD(H)S nicht aufweist. Sprich, so als würdest du 6-8 normale Kinder in der Situation gleichzeitig erziehen. Da ist es nicht verwunderlich, dass wir uns so erschöpft und erschlagen fühlen und das wir "wiedereinmal" unangemessen reagieren!
Ich kann dich so gut verstehe! Auch bei uns herrschte/ herrscht dieser Automatismus dieser Abwärts-Spirale, in der wir uns mit unseren doch "besonderen" Kindern jeden Tag befinden fast tagtäglich.
Manchmal geht es besser, aber auch an einigen Tagen schlechter, so wie es eben auch überall sonst der Fall ist.

Jetzt zu deinem Anliegen.
Ich persönliche nehme seit März an einem ADHS-Elternseminar teil, dass uns Eltern über ADHS und den Alltag mit einem Kind, dass diese Symptomatik aufweißt schulen soll. Angefangen von "Was ist ADS/ADHS?", bis "Wie gehe ich im Alltag damit um, damit ein einigermaßen normales Familienleben statt finden kann?" bis über die "Stärkung der Bindung zu diesem Kind", weil die Erziehungssituation nun doch recht angespannt ist und auch oft das Verhältnis zum Kind darunter leidet. Ich kann es nur empfehlen!

Was dir aber schon vorab sehr helfen kann ist das "Triple P-Projekt". (einfach googeln)
Seit über 35 Jahren wird das Programm fortlaufend erforscht und weiterentwickelt. Triple P bietet Eltern einfache und praktische Erziehungsfertigkeiten, die ihnen helfen, die Beziehung zu ihren Kindern zu stärken, selbstsicher mit dem Verhalten ihrer Kinder umzugehen und Problemen vorzubeugen.
Es wird ist theoretisch nicht nur für Eltern von Kindern geeignet, die ADS/ADHS haben, sondern eigentlich für jedermann.
Einfach auf die Seite schauen, es gibt sehr viel Infomaterial.
Wir haben in dem Kurs begleitend auch ein Buch von "Triple P" erhalten, dass ich nur wärmstens empfehlen kann!!!!
Dort gibt es Anleitung und Tipps. Es kostet auch nicht die Welt. Ich glaube mit 20 € ist man dabei. Man kann es auch online bei div. Anbietern beziehen oder eben über "Triple P" selbst. Dort auf der Website selber gibt es auch noch ein Haufen wertvolle Informationen. Ich denke, dass Reinschauen lohnt sich hier für alle direkt oder indirekt Betroffenen.

Ich wünsche dir viel Kraft weiterhin und hoffe, dass du meinen Vorschlag annimmst und dich etwas informierst, dann bin ich mir sicher, kannst du auf kurz oder lang auch ruhiger und deeskalierender auf die Herausforderungen des Alltags mit deinem Kind und den dazugehörigen Anforderungen positiv einwirken.

Alles Liebe und Gute für euch!
Ramona
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Re: Konkrete ErziehungsTips erbeten

Beitrag von Falschparker » 16. April 2019 19:18

Raupi hat geschrieben:
1. April 2019 22:20
... und jetzt erstmal abwarten, ob Glückskind sich hier noch ein zweites Mal einloggt...
Mich macht sowas sauer. Da haben sich Leute Mühe gegeben zu antworten, und der/die Threadersteller/in hat keine Antwort gelesen? :shock:

Wie kommt denn das? Der erste Beitrag liest sich doch so, als sei man sehr ratlos?
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Raupi
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Re: Konkrete ErziehungsTips erbeten

Beitrag von Raupi » 16. April 2019 19:22

Naja, vielleicht Überlastung plus eigenes ADHS... man vergisst den Nickname... oder das Passwort, findet es umständlich, die Wiederherstellung zu machen... keine Ahnung...
LG, Raupi

"Wait, have I been talking to myself this whole time? Well, that's embarrassing."
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