Komorbiditäten / Psychologen überfordert / weiß nicht weiter

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Mitglied1900
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Komorbiditäten / Psychologen überfordert / weiß nicht weiter

Beitrag von Mitglied1900 » 25. Juli 2018 18:23

Vorweg: Kann das Amphetamin aufgrund von Dopamin/Noradrenalinsteigerung emotional machen, bei ADHS? Bei "normalen" bewirkt es ja Gefühlskälte. Wenn man schon immer kaum Gefühle hat und plötzlich damit "geflutet" wird?
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Heute war echt ein furchtbarer Tag bei mir. In der Früh schreibt mein Chef, dass er mich mal sehen möchte, daran ist eig. nix auszusetzen. Jedoch geht es mir damit sehr schlecht, da ich auch noch nicht weiß, was wird/sagen soll. Und so Gespräche stressen mich eh, egal ob positiv oder negativ.

Wollte die Reha abwarten und währenddessen etwas mitteilen/mitteilen lassen.
Ich bin eig. neutral/negativ gelaunt die letzten Jahre und habe eig. nur minimalste Stimmungsschwankungen gehabt.
Seitdem es auf der Arbeit schlecht lief und ich krankgeschrieben bin, geht es mir ziemlich schlecht....ggf. bewirken die Medis auch dahingehend einiges....
Und noch anderes im Argen, weswegen ich in eine analytische Klinik möchte.…….

Suche gerade nen Therapeuten für nach der Reha, aufgrund ADHS und etwas Anderen. Da habe ich 3 Analytiker und 3 Verhaltenstherapeuten mir angeschaut. Davon haben 4 mich abgelehnt/bzw. keinen Sinn und 5 Leute von dene haben mir empfohlen woanders hinzugehen.
Wollte eh in eine analytische Klink für eine Therapie. Wurde mir zugestimmt, ich soll eine stationäre Therapie machen in so einer analytischen Klinik, das empfehlen mindestens 3 davon.
Und mein Job ist natürlich auch gefährdet, da ich erst Reha und dann das und wenn die in der Reha meinen Nein, dann war es das. Er meinte, ggf. werde ich sogar berentet. -.-
Ich glaube, es liegt u. a. auch an den Medikamenten, dass die einfach mich "labil" machen bzw. Dinge auslösen, die ohne (vlt aufgrund ADHS/Dopaminmangel) so nicht hervortreten würden.


Meine Therapeutin, für die ich mich wahrscheinlich entscheide meint, dass ich der komplexeste Patient in 20 Jahren bin und Sie nur eine ähnliche Person hatte, die aber älter war, jedoch nicht so weit/reflektiert. Leider ist das wirklich kein Scherz und ich will mich damit auch nicht hervorheben, will einfach "normal" sein. :(

Das Medikament wirkt sonst gut bei mir, kaum NW. Fokus/Konzentration/Körper entspannter/Atmung besser usw. nur wegen der Nachricht und ggf. anderen Ursachen heute, habe ich fast nix gemerkt, von 10x10 Mg. Und total das Tief gehabt. Leider wirkt das Medikament bei mir nicht so auf die Stimmung. Maximal, dass mein "dauerhaftes" negatives Bauchgefühl weg ist....

Und heute war ich eher emotional, sehr ungewöhnlich, weiß nicht genau, ob vom Amphitaminpräparat oder einfach so. Ich habe das Gefühl, dass mein Hirn es braucht/darauf gewartet hat, nur möglicherweise kommt dann Emotionalität, mit der ich nicht umgehen kann und wo vielleicht zu viele Wunden aufbrechen...

Und ich weiß nicht was ich machen soll....Reha verschieben ist auch schlecht, vor allem, da ich erst eindosiert werden muss....vorher lohnt sich auch kein Aufenthalt in einer analytischen Klinik. Jedoch habe ich bedenken, dass ich aufgrund der Medikament auf der Reha labil werde und es mir furchtbar geht und arbeitsunfähig werde.
zoraya
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Re: Komorbiditäten / Psychologen überfordert / weiß nicht weiter

Beitrag von zoraya » 27. Juli 2018 07:46

Ich finde die Frage falsch gestellt.
Gefühlskälte ist ja ein Zeichen von Verdrängung oder auch Krankheit wie z.B. Schizophrenie.
Das sollte sich angeguckt werden bei der Therapie.

Und wenns jetzt anders ist, dann hat sich was geändert, soll da jetzt auch hingeguckt werden und psychotherapeutisch begleitet werden.

Du könntest ja jetzt mehr Termine machen bei der Therapeutin.
Also statt einmal in zwei Wochen, einmal pro Woche oder mehrmals pro Woche.
Lg Zoraya
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