Immer wieder Schulprobleme

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Hübsches Mädchen
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Re: Immer wieder Schulprobleme

Beitrag von Hübsches Mädchen » 25. April 2017 23:18

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Ich mein bei meinem Bruder steht Die Diagnose ja auch noch aus aber, wenn er jemals so sein sollte weiß ich schon wie man ihn beibringt damit umzugehen....und darüber hinaus finde ich es sowieso mist (auch wenn es jetzt nicht mit diesem Thema zu tun hat) das es kaum was für Erwachsene Menschen mit ADHS gibt, manchmal muss man wircklich Raus aus NRW und selbst dann gibt es nicht mal viel, Ich spreche zum Beispiel von Wohnheimen gibt kaum welche wo entweder ADHS Vertreten ist oder wo nur ADHS vertreten ist (gibt es ja schon mal garnicht) was ich eigentlich ne Sauerei finde, weil auch menschen mit nur ADHS auch nicht immer selber Leben können und ich finde es auch Traurig das nicht viel über ADHS Bekannt ist, denn von uns gibt es nunmal sehr viele...In Amerika gibt es zumbeispiel eine oder glaube sogar Mehrere Kliniken die sich nur auf ADHS Spezialiesiert haben und das auch aus dem grund weil ADHSler (und ich glaube da wird mir jeder recht geben) verstehen sich untereinander besser, als irgendjemand anderes mit einer anderen Krankheit und das ist nunmal fakt, es wird einfach zu wenig aufgeklärt....das war bei mir in der erziehungs schule ja genauso nur die hälfte der LÖehrer wussten wircklich wie ADHS Kinder Ticken und das wird sich glaube ich auch nie ändern weil die Menschen nunmal Faul sind und sich immer den Bequemeren weg suchen, das wird euer sohn irgendwann auch feststellen (wenn er es nicht schon hat) denn was die meisten nicht wissen Menschen mit ADHS kriegen eine menge mit und haben ein sehr gutes gespür dafür wer schlecht ist und wer gut ist (auch wenn es manchmal nicht so scheint, denn Kind ist immer noch Kind) und wie gesagt ich würde euch Medis empfehlen denn ihr müsst überlegen er quält sich (auch wenn es schon etwas zu spät ist) er leidet darunter
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Püppilotta
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Re: Immer wieder Schulprobleme

Beitrag von Püppilotta » 18. Oktober 2017 07:32

Falschparker hat geschrieben:
Shonah hat geschrieben:Mein Sohn ist jetzt 9 Jahre alt und mitten in der Diagnostik zu ADHS und Asperger.

Kann das zusammen auftreten?
Ja, das kann zusammen auftreten. Helga Simchen ist sogar der Meinung, Asperger sei eine ADHS-Variante und wird auch mit den gleichen Medikamenten behandelt.
http://www.helga-simchen.info/Asperger-und-ADS

Und so wie euer Kind leidet, verstehe ich nicht dass der Arzt oder die Ärztin das nicht schon tut?

Viele Grüße
Falschparker
Hi
Also erstmal: ja, es kann zusammen auftreten, meine Tochter und ich sind 2 Exemplare..

Es ist aber trotzdem 2 unterschiedliche Syndrome!
Meine Tochter hat Asperger mit ADHS und ich Asperger mit ADS. Mein Mann scheint wie meine Mutter „reiner“ Asperger zu sein..

Zur Medikation:
Bei der Minipüppi helfen leider keine Medikamente, da sie auch extreme Schlafstörungen hat und der Rebound das leider begünstigt. Auch Kopfschmerzen hatte sie sehr oft..

Mir selbst verhalfen die Medikamente von Anfang an zu mehr Konzentration und Leistungsfähigkeit! Ich dümpelte immer zwischen 3-4.. je nachdem wie wichtig das Zeugnis dann war.. in der 1. Ausbildung half eine gute Ausbilderin (Prüfungen 2,../Praxis sogar 1,..), das Zeugnis selbst war nicht so gut. Abi war nicht so gut 3,5 mit Ach und Krach..

Mit Medikinet hat ich einen EINSER-Run durch meine 2. Ausbildung
:panik: :biene: :wedeln:
DAS war toll!!

So wie es hier schon gesagt wurde, die Symptome des AD(H)S überlagern die des Asperger.. bei Frauen und Mädchen deswegen noooch schwerer zu erkennen, weil sie ohnehin „anpassungsfähiger“ sind als Männer und Junge ..

Was du zu deinem Sohn mit seiner Schulamgst beschreibst, kennen wir nur zu gut!!
Shonah hat geschrieben: Zu meinem Sohn:

Er hat Angst in die Schule zu gehen.
Er findet die Lehrer schreien zu laut.
Wenn er 6verschiedene Unterrichtsstunden hat, hat er Probleme mit dem häufigen Lehrerwechsel.

Er hat den Unterricht auch schon ganz verweigert

Er verliert viele Dinge, vergisst Hefte mit aus der Schule nach Hause zu bringen.

Die Hausaufgaben mit ihm zu machen ist sehr anstrengend für beide Seiten. Wir schaffen 6 Matheaufgaben in einer Stunde

LG Shonah
GENAU SO kennen wir das auch!
Zeitweise sitzt sie unterm Tisch oder macht gar nichts!
ABER: wir haben mit Hilfe des Jugendamtes nun 2 Schulbegleiter für den gesamten Schultag (eine an 3 und der andere an 2 Tagen in der Woche, nicht gleichzeitig) UND sie kann zur Lerntherapie gehen.
Sie verweigert kaum noch und arbeitet gut mit!
Auch die HA machen mittlerweile die Schulbegleiter gleich nach Unterrichtsende im Hort, weil es zu Hause später nicht mehr möglich ist!

Wenn du möchtest, können wir uns 1:1 mehr austauschen. Vielleicht hilft ein wenig „ich bin damit nicht alleine“

Liebe Grüße!
Gutemiene
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Re: Immer wieder Schulprobleme

Beitrag von Gutemiene » 22. Oktober 2017 21:12

Ein halbes Jahr ist ja nun vergangen und ich bin auch gespannt, ob sich was zum Besseren hin entwickelt hat.

Anfangs ist es sicher nicht leicht, die richtigen Anträge zu stellen und so weiter....
Hoffentlich ist die Diagnostik korrekt durchgeführt worden und hoffentlich sind vernünftige Therapievorschläge gemacht worden.

Noch ein Tipp: Bei stärkerer Aspergersymptomatik hilft Verhaltenstherapie nicht sehr dolle, eher ein Eingehen auf die dringensten Bedürfnisse und nicht-immer-streng-konsequent-sein.
Bei stärkerer ADHS-Symptomatik hilft es oft, mit einem Belohnungssystem zu arbeiten / Belohnungen für gutes Mitarbeiten in Aussicht zu stellen.

Bei der Lehrer-Eltern-Arbeit hilft es, wenn man die Gespräche nicht allein führt und die Schulleitung von Beginn an mit ins Boot holt.
"Mach' GUTEMIENE zum Besenspiel" :lol:
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