Wie sollte eurer Meinung nach ein "ideales" ADHS-Leben aussehen ?

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cajo81
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Wie sollte eurer Meinung nach ein "ideales" ADHS-Leben aussehen ?

Beitrag von cajo81 » 25. Juni 2013 23:12

Mir ist irgendwie gerade diese philosophisch angehauchte Frage gekommen.  :grübel:

Ich musste einfach daran denken dass wir ja von der Natur ADHS bekommen haben und wie es oft den Anschein hat äußerliche Umstände eher für die Probleme mit dem ADHS verantwortlich sind als die "Erkrankung" selber.



Wie sollte also, wenn ihr zaubern könntet, eurer Leben bzw. die Welt aussehen damit ihr in dieser Welt problemlos mit eurem ADHS umgehen könntet und glücklich wäret ???
lenilein
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Re: Wie sollte eurer Meinung nach ein "ideales" ADHS-Leben aussehen ?

Beitrag von lenilein » 27. Juni 2013 18:02

ein ideales Leben ist ein solche, in dem ich mich akzeptiere und auf blöde Sprüch mit viel Selbstbewusstsein reagieren kann und indem ich soweit unterstützt werde, dass ich ohne Probleme mein Abi machen kann und studieren kann.

Den ersten Teil habe ich soweit es geht erreicht  :froi1:

der zweite wird wohl leider nur mit Medis erfolgreich laufen.
bin ich außergewöhnlich, bin ich anders, bin ich besonders, nein ich bin einfach ich jeder, der das nicht so sieht, der ist es nicht!
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Teddy
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Re: Wie sollte eurer Meinung nach ein "ideales" ADHS-Leben aussehen ?

Beitrag von Teddy » 28. Juni 2013 14:39

Hallo.  :Sir:
Meiner Meinung haben es zum Teil auch die Eltern in der Hand, den Kindern, den Start ins Leben zu erleichtern. Das beginnt mit einer sinnvollen Therapieform, für jedes Kind verschieden, weil ja auch alle Menschen anders sind. Für ihre Kinder kämpfen und sie immer wieder aufbauen. Jammern hilft nichts. Mehr für die Anerkennung von AD(H)S einsetzen. Mit offenen Karten spielen und offensiv auf die Gesellschaft zugehen. Mit den Schulen arbeiten und nicht dagegen. Immer kontrollieren, ob dem Kind geholfen wird.
Also eigentlich alles tun, was jedes Elternteil für sein Kind tun würde. Dadurch werden unsere Kinder gestärkt und können später ihr Leben selbstständig ausfüllen.
Ich bin froh, das es einen Namen und eine Diagnose gibt. Ich bin aus den 60zigern. "Damals gab es noch kein AD(H)S". Wenn du gezappelt hast, gabs einen hintendrauf.
Helft euren Kindern zur Selbsthilfe.
Das ist meine Meinung.
LG Teddy :winy:
Alles für meinen Sohn. Er ist meine Zukunft, ich bin nur seine Vergangenheit.
Brummilator
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Re: Wie sollte eurer Meinung nach ein "ideales" ADHS-Leben aussehen ?

Beitrag von Brummilator » 1. Juli 2013 21:49

Ein Leben ohne Bürokratie.

Ich kämpf mich eben durch Lohnsteuer Einkommensteuer, Nebenkosten, Legionellenprüfung erneuerbare Energie Gesetz, Kaminfegerverordnung etc.

so ein SCHEIß

Dann brauch ich noch einen neuen Energiepass für die Vermietung,  zusätzliche Wasser und Stromzähler müssen zwischengeschaltet, gemeldet und dann mit bezahlt werden..........

Ohrmarken für Ziegen hab ich auch noch. usw usf.

B
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