Kind erkrankt, Mutter berufstätig

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astrid110578
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Kind erkrankt, Mutter berufstätig

Beitrag von astrid110578 » 17. Mai 2013 20:45

Ich wollt mal kurz fragen, wie andere berufstätige Muttis das mit ADS Kindern machen die über 12 Jahre sind und plötzlich krank werden.

Es gibt dann ja nicht mehr die Kinder-AU, die man dem Arbeitgeber vorlegen kann....

Bei uns ist das leider so, das keine Oma etc in der Nähe ist. Und alleine bleiben macht meine Tochter nicht, auch wenn sie gesund ist, sie hat Angst.
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Sheherazade
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Re: Kind erkrankt, Mutter berufstätig

Beitrag von Sheherazade » 18. Mai 2013 08:46

In solchen Fällen hilft dann nur Urlaub oder unbezahlten Urlaub nehmen.
Zuletzt geändert von Sheherazade am 18. Mai 2013 08:47, insgesamt 1-mal geändert.
Sohn *2003 - Autist mit komorbider ADHS
Sohn *2001 - ADS
2 Töchter *1998 und * 1989
Schmerz vergeht, aufgeben ist für immer.
Bran
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Re: Kind erkrankt, Mutter berufstätig

Beitrag von Bran » 14. Juli 2013 17:29

Vieleicht eine Tagesmutter?
Nachträglich für das nächste Schuljahr in eine Offene Ganztagsschule, weis ja nicht ob das in weiterführenden Schulen auch möglich ist (solange sie keine I-Kraft braucht sollte sie da ohne Probleme rein kommen)
cajo81
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Re: Kind erkrankt, Mutter berufstätig

Beitrag von cajo81 » 26. Juli 2013 21:39

[quote="Bran"]
Vieleicht eine Tagesmutter?
Nachträglich für das nächste Schuljahr in eine Offene Ganztagsschule, weis ja nicht ob das in weiterführenden Schulen auch möglich ist (solange sie keine I-Kraft braucht sollte sie da ohne Probleme rein kommen)
[/quote]

Gibt´s nicht auch für Kinder mit Problemen so eine Art psychologischer Tagesklinik ?

Ich würde einfach mal dumm in meiner Umgebung rumfragen : bei Ärzten, Kliniken, dem Jugendamt, einer caritativen Einrichtung oder sonstigen Behörden oder soziale Institutionen nachfragen.
Solche Leute müssen doch aus ihrer Erfahrung heraus eine Idee oder einen Anhaltspunkt haben.

Spontan fällt mir auch gerade ein sie auf Internat o.ä. zu schicken. Da gibt´s sicher auch viele Möglichkeiten.
Haben z.B. manche Waldorfschulen nicht auch psychologische Betreuung ?
Gerade für ADHSler ist eine Art Waldorfschule vielleicht gar nicht schlecht weil sie viel liberaler und "antiautoritär" unterrichten.
Zuletzt geändert von cajo81 am 26. Juli 2013 21:47, insgesamt 1-mal geändert.
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caithlin
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Re: Kind erkrankt, Mutter berufstätig

Beitrag von caithlin » 27. Juli 2013 13:31

Hallo,

Auch wenn deine Tochter nicht gerne alleine sein möchte, ich würde (wenn du einschätzt sie könnte das (gefahrentechnisch gesprochen) schon mit ihr üben die Zeit alleine langsam auszubauen. Ein kurzer Einkauf etc.

Das Problem haben wir, etwas eingeschränkter, auch. Sohn (12) mit ADHS kann schon Stundenweise alleine bleiben, aber einen Tag möchte ich ihm nicht zumuten. Da ich auch noch 45 min. fahren weg bin, ist das im Notfall nicht so gut...

Deshalb habe ich für solche Fälle wie plötzlich krank manchmal eine Babysitter gefragt. Wir checken auch ob z.B. meinen Mann etwas später anfangen könnte bei der Arbeit und ich dafür ein paar Stunden kürzer (klar, unbezahlt...) Wenn gar nichts ging, habe ich mich auch mal selber krank gemeldet (nachdem ich mal ehrlich war und meine Chef mich daraufhin zusammen geschrien hat, dass ich nicht wegen krankes Kind zu hause bleiben darf).

Die Überbrückungsstunden sind dann auch mit 1 Film gucken teils gefüllt. Dann weiß ich wenigstens dass er kein Blödsinn macht. Ich weiß auch dass er gut telefonieren kann und mich anruft um Sachen nachzufragen. Wichtig ist auch, dass er weiß wo er im Notfall hinlaufen/anrufen kann: die Nachbarn.

caithlin
Zuletzt geändert von caithlin am 27. Juli 2013 13:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Hanghuhn
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Re: Kind erkrankt, Mutter berufstätig

Beitrag von Hanghuhn » 27. Juli 2013 19:39

@astrid110578,

eigentlich müsste ein Kind in diesem Alter allein sein können. Was ist es, was Deiner Tochter solche Angst macht? Fühlt sie sich einsam? Denkt sie, dass sie hilflos ist, falls etwas passiert? Was meint sie, was passieren könnte? Hat sie eine Krankheit, eine Allergie, bei der man etwas so falsch machen kann, dass es lebensbedrohlich sein kann? Oder schlägt sie sich einfach mit irrationalen Ängsten 'rum, denen sie sich ausgeliefert fühlt?

Wenn es keinen triftigen Grund für die Ängste gibt, solltest Du zu einem Psychologen gehen. Das hilft Dir aber z. Zt. nicht weiter, ich weiß. Aber Du siehst, dass diese Ängste bei Dingen eine Rolle spielen, wo Du wahrscheinlich gar nicht erwartest hast, dass Dich das irgend wann einmal einholt. Außerdem ist es für Deine Tochter sicher auch nicht leicht, mit solchen Ängsten leben zu müssen.
LG Hanghuhn
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