ADHS in anderen Kulturen, Doku über ADHS in Ägypten

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ADHS in anderen Kulturen, Doku über ADHS in Ägypten

Beitrag von Overthesky » 8. Juni 2019 13:44

https://www.youtube.com/watch?v=W-avhR0Vohg , ich finde diese BBC-Dokumentation über ADHS in Ägypten sehr interessant. Außerdem verdeutlicht sie, dass ADHS eben gerade kein westliches Wohlstandsphänomen ist, sondern in allen Kulturen vorkommt. In den meisten Ländern und Ethnien liegt der Anteil des ADHS-Spektrums an der Gesamtbevölkerung bei 5% bis 10%. Aber: angesichts der evolutionären Anthropologie von ADHS ist ADHS eben nicht in jedem Land, jeder Kultur, jeder Ethnie gleich häufig, Stichwort geographische und ethnische Hotspots von ADHS
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Re: ADHS in anderen Kulturen, Doku über ADHS in Ägypten

Beitrag von Overthesky » 8. Juni 2019 19:42

und hier noch ein bischen mehr zu dem Thema in ausführlicherer Art und Weise:

ADHS als gesellschaftliche Chance statt als Problem
http://news.doccheck.com/de/blog/post/1 ... rtgerecht/
dieser Abschnitt in Martin Winklers Beitrag, den ich in der Zeile darüber verlinkt habe, "Hier ist der Größenwahn der Psychotherapeuten und Psychiater gesellschaftlich schädigend, weil uns gerade die Heranwachsenden auf der Strecke bleiben, die mit Kreativität und Einsatzbereitschaft in unserer Gesellschaft so dringend benötigt würden." , der kam mir heute in den Sinn , als ich heute einen Spiegel-Report zum Niedergang der Wirtschaftsmacht Japan gelesen habe http://www.spiegel.de/plus/japan-der-ni ... 0161577237 , beim dortigen Abschnitt über die soziophoben Hikikomori in Japan : "...ideenreiche, sensible Jugendliche..." , auch in Japan gibt es eine angepasste Mehrheitsgesellschaft und mehr oder weniger auffällige Minderheiten ,so etwa die soziophoben Hikikomori oder auch psychisch labile Schottenrock-Lolitas in Tokio , in Wahrheit ist beides verkapptes ADHS und auch Japan ist solch ein geographischer und ethnischer Hotspot von ADHS mit ca 20% ADHS in der Bevölkerung und der Abstieg von Japan sollte eine Warnung sein für die Noch-Wirtschaftsmacht Deutschland . Und auch in der Europa-Politik ist ADHS von Relevanz , das Land mit der wahrscheinlich höchsten Dichte bzw Prävalenz von ADHS in Europa ist Griechenland mit in Wahrheit bis zu 40% an ADHS dort in der Bevölkerung , bei Personen wie Varoufakis und bei Berichten über Archive in Griechenland und die dortige Ordnung oder Buchführung erkennt der selbst mit ADHS Betroffene mit über 20-jähriger Erfahrung mit dem Thema ADHS und , das maße ich mir an, einem entsprechend geschulten Blick bzw geschulter Wahrnehmung für ADHS , gewisse Aha-Effekte , die man als Nicht-Betroffener nicht in dem Ausmaß haben kann. Das bei so was natürlich ganz schnell das Totschlag-Argument des Rassismus kommt , das lässt sich natürlich nicht vermeiden. Zur hohen Prävalenz von ADHS in Griechenland (dass das in den ganz wenigen methodisch nicht ernst zu nehmenden Studien zur Prävalenz von ADHS in Griechenland nicht widergegeben wird, tut hier nichts zur Sache ) und übrigens auch den Sinti und Roma , auch überregional bekannte selbst betroffene Fachleute zu ADHS sehen das exakt genauso , werden aber den Teufel tun, sich dazu öffentlich zu äußern, da man angesichts von Rassismus-Vorwürfen und Nazi-Assoziationen dann ganz schnell einpacken könnte.

jedenfalls haben wir in Europa vor ein paar Jahren einen Konflikt gehab, bei dem (nicht nur in meinen Augen) auch ADHS ein Faktor gewesen sein dürfte... Griechenland und de Schuldenkrise... skurrile Zustände im griechischen Beamtenapparat mit entsprechend teils bizarr anmutender Buchführung in griechischen Archiven , im Sinne von ADHS auffällige griechische Politiker wie Varoufakis , oder auch über die Jahre immer wieder direkte persönliche Erfahrungen mit griechischen oder griechisch-stämmigen Personen in Deutschland lassen die Zahl von Fast der Hälfte der Bevölkerung in Griechenland mit entweder ADHS-Persönlichkeit oder auch manifestem ADHS sehr plausibel erscheinen... Empirie sollte eben zunächst mal nicht als bloße Spinnerei belächelt werden... ... Dumbledore zu Harry Potter in "Harry Potter and the Half-Blood-Prince" beim Versuch, die verborgene Grotte zu finden "...once you can feel magic, Harry"... sich bloß auf Empirie zu verlassen, ist auch zu wenig, aber Empirie ist oft viel besser, als man denkt... und was diese Hotspots von ADHS mit Griechenland und übrigens genau so den Sinti und Roma angeht, das kommt nicht nur von mir, sondern mehrere überregional bekannte Fachleute zu ADHS sahen das exakt genau so... das wird aber nicht öffentlich geäußert, da man sich angesichts von unvermeidbaren (aber unberechtigten) Rassismus-Vorwürfen und Nazi-Assoziationen sonst ganz schnell in der Öffentlichkeit selbst vernichten würde...

im Übrigen beschränkt sich die Thematisierung von ADHS schon längst nicht mehr nur auf die westliche Welt, das Land , in dem aktuell weltweit am meisten Forschung zu ADHS betrieben wird, ist die Türkei (bei einer in die Städte gezogenen Bevölkerung und gleichzeitiger sehr hoher Prävalenz von ADHS auch erklärbar ) und in Fernost ist dieses Thema längst existent.

Das Thema Evolution und ADHS fassen folgende Sätze des deutschlandweit führenden Genetikers (und auch einer der weltweit führenden Genetiker) zu ADHS Prof. Klaus-Peter Lesch von der Psychiatrie der Uniklinik Würzburg zusammen:”…Früher vermuteten die Forscher, einige wenige Gene würden ADHS auslösen; doch das trifft, wenn überhaupt, nur auf ganz wenige Familien zu. Für die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung gilt: Vermutlich sind es 500 bis 1000 Gene, die einen – jeweils minimalen – Einfluss auf das Temperament und die Konzentrationsfähigkeit des Menschen haben. Diese sind mithin auch keine Krankheitsgene, vielmehr gehören sie zur natürlichen Ausstattung des Menschen. “ADHS ist ein Extrem einer Persönlichkeitsvariante, das zunächst einmal gar keinen Krankheitswert besitzt”, bestätigt auch Klaus-Peter Lesch. Diese milden Ausprägungsformen von ADHS seien in einem Fünftel der Bevölkerung vorhanden und hätten sich im Laufe der Evolution des Homo sapiens immer wieder als vorteilhaft durchgesetzt. Lesch: “Der hohe Energiepegel, der Enthusiasmus, sich mit einer Sache auseinanderzusetzen, die große Kreativität, die Fähigkeit zum Querdenken und der Gerechtigkeitssinn – all das sind Ressourcen, die für unsere Gesellschaft wichtig sind.” zu finden in dem Artikel des ADHS-Gegners Jörg Blech im Spiegel: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-99311928.html
Man muss ansonsten nur durch die Straßen einer durchschnittlichen deutschen Stadt laufen und es werden einem jeden Tag Personen mit ADHS über den Weg laufen, um zu erkennen, dass bei Person X ADHS vorliegt, da braucht es aber oftmals schon ein gewisses Gespür, was man vollumfänglich nur als selbst mit ADHS Betroffener hat. Man kann sehr wohl “spüren” , wenn das Gegenüber auch ADHS hat, Stichwort Wesensverwandtschaft , und mit ADHS Betroffene erkennen sich untereinander so wie in China ein Deutscher einen anderen Deutschen erkennt, am Habitus und an der Persönlichkeit . Jemand, der kein ADHS hat, der muss all das rein kognitiv kompensieren , allein schon aus diesem Grund besteht der harte Kern an ADHS-Therapeuten in Deutschland und weltweit überwiegend aus selbst mit ADHS betroffenen Ärzten , Psychotherapeuten etc. und man ist, so unfair das auch sein mag, als Nicht-Betroffener schon deswegen ein ADHS-Therapeut 2. Klasse.

Der evolutive Vorteil von ADHS-Genen ist im Ausmaß abhängig von den Umweltbedingungen. So gibt es Länder, Ethnien und Kulturen, die ADHS-Gene und ADHS evolutiv begünstigen (während andere es entsprechend benachteiligen). So erklären sich auch die in Wahrheit weltweit deutlich unterschiedlichen Prävalenzen von ADHS, die macherorts wahrscheinlich ein Mehrfaches der bis zu 10% in Deutschland erreichen. Zusätzlich zum Faktor evolutive Selektion kommt dann bei den ADHS-Prävalenzen noch der Faktor geographische Isolation hinzu, so auch betrffend wahrscheinlich die Inseln bzw. Inselgruppen Island, Kreta und Japan .
Dass die Umweltbedingungen des 21. Jahrhunderts ADHS verstärkt von der Latenz in den sichtbaren Bereich rücken, versteht sich ebenfalls.
So viel zur Evolutionären Anthropologie der ADHS.
Was die Akzeptanz von ADHS erschwert, ist der sperrige Begriff aus 4 Großbuchstaben. Der Begriff “Autismus” (hier noch erwähnenswert: bis zu ca. 50% der Patienten mit Asperger sollen ebenfalls ADHS haben) z.B. ist viel weniger sperrig und flüssiger.
Es wird mitunter von ADHS-Gegnern diverser Couleur argumentiert, dass sich hinter ADHS diverse andere Psychische Störungen verbergen können und es ADHS somit quasi gar nicht gäbe. Die Wahrheit ist viel eher: Hinter FAST allen anderen Diagnosen in der Psychiatrie KANN sich ADHS als kausale oder komorbide Störung verbergen. So auch z.B. die Prognose von Russel Barkley , dem weltweit renommiertesten Wissenschaftler zu ADHS , dass sich das ADHS-Spektrum irgendwann einmal als das zentrale Thema in der Psychiatrie insgesamt herausstellen wird.

Ein Vorwurf, der sich in weiten Kreisen , darunter leider auch Ärzte , leider immer noch hält, ist, ADHS sei eine westliche Wohlstandskrankheit im verweichlichten 21. Jahrhundert, dazu empfehle ich diese BBC-Dokumentation über ADHS in Ägypten:

https://www.youtube.com/watch?v=W-avhR0Vohg

nebenbei ist ADHS im arabischen Raum alles andere als selten:
http://english.alarabiya.net/en/life-st ... ADHD-.html

in der Türkei genau so wenig:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26002410
( “…Our results confirmed a substantially higher ADHD prevalence rate (more than double) than the suggested pooled worldwide prevalence…”)

ADHS ist also keineswegs ein westliches Wohlstandsproblem…

oder Thailand: http://englishnews.thaipbs.or.th/1-mill ... ffer-adhd/ etc. etc.

oder auch in China bzw. etwas mehr in Hongkong mit Jackie Chan https://sg.style.yahoo.com/blogs/singap ... 8M2NNvtY5E so etwa Jackie Chan vor einiger Zeit https://www.jaynestars.com/news/jaycee- ... -and-adhd/ , aber wo man als von ADHS Betroffener eben untergeht, das sind 9-to-5-Bürojobs (abhängig vom Schweregrad von ADHS ) und dort, wo man kontinuierlich Befehle von oben ausführen soll, man ist sozusagen mit ADHS entweder der Chef oder der Kloputzer , aber dazwischen wird es schwierig...
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Re: ADHS in anderen Kulturen, Doku über ADHS in Ägypten

Beitrag von Falschparker » 8. Juni 2019 21:05

Overthesky hat geschrieben:
8. Juni 2019 19:42
auch in Japan gibt es eine angepasste Mehrheitsgesellschaft und mehr oder weniger auffällige Minderheiten ,so etwa die soziophoben Hikikomori oder auch psychisch labile Schottenrock-Lolitas in Tokio , in Wahrheit ist beides verkapptes ADHS und auch Japan ist solch ein geographischer und ethnischer Hotspot von ADHS mit ca 20% ADHS in der Bevölkerung und der Abstieg von Japan sollte eine Warnung sein für die Noch-Wirtschaftsmacht Deutschland . Und auch in der Europa-Politik ist ADHS von Relevanz , das Land mit der wahrscheinlich höchsten Dichte bzw Prävalenz von ADHS in Europa ist Griechenland mit in Wahrheit bis zu 40% an ADHS dort in der Bevölkerung , bei Personen wie Varoufakis und bei Berichten über Archive in Griechenland und die dortige Ordnung oder Buchführung erkennt der selbst mit ADHS Betroffene mit über 20-jähriger Erfahrung mit dem Thema ADHS und , das maße ich mir an, einem entsprechend geschulten Blick bzw geschulter Wahrnehmung für ADHS , gewisse Aha-Effekte , die man als Nicht-Betroffener nicht in dem Ausmaß haben kann. Das bei so was natürlich ganz schnell das Totschlag-Argument des Rassismus kommt
Hallo,

nein, ich würde mir, wenn ich nicht eine Weile in Japan und Griechenland gelebt habe oder Varoufakis nicht persönlich kenne, da keinerlei Urteil oder auch nur Vermutung erlauben. Das wäre nicht unbedingt Rassismus, aber eben einfach anmaßend.

Und selbst wenn- auch in einer Gesellschaft mit sehr hohem ADHS-Anteil werden sich Nicht- oder Leichtbetroffene finden, die etwas von Geld und Buchführung verstehen. Damit lassen sich wirtschaftliche Probleme nicht erklären.

Japan hatte außerdem viele Jahrzehnte, in denen es wirtschaftlich viel besser lief. Ein hoher ADHS-Anteil in der Bevölkerung tritt doch nicht plötzlich auf, oder?
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Re: ADHS in anderen Kulturen, Doku über ADHS in Ägypten

Beitrag von Overthesky » 8. Juni 2019 21:54

Den hohen Anteil von ADHS in der Bevölkerung in Japan gab es mutmaßlich aufgrund der Insellage und genetischen Isolierung der Bevölkerung über Jahrhunderte bzw. gar Jahrtausende schon ganz lange... ich denke bei Japan und ADHS z. B. an die kreative Guerilla-Taktik der Ninja im historischen Japan versus dem Prototyp ohne ADHS, den Samurai. Zu Griechenland: ich habe noch nie länger in Griechenland gelebt, aber ich habe einige Patienten griechischer Herkunft in Krankenhäusern erlebt oder immer wieder auch Griechen in normalen sozialen Situationen in Deutschland erlebt mit genau diesen Aha-Effekten im Sinne von ADHS
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Re: ADHS in anderen Kulturen, Doku über ADHS in Ägypten

Beitrag von Overthesky » 11. Juni 2019 17:45

ich hab mir mal den Spaß erlaubt, nach ADHD Japan auf YouTube zu suchen und hab unter anderem das dabei gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=LdD-iMtMebM
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Re: ADHS in anderen Kulturen, Doku über ADHS in Ägypten

Beitrag von Overthesky » 11. Juni 2019 18:15

ich wollte übrigens nochmals explizit betonen, dass das mit bestimmten Hotspots von ADHS in bestimmten Ländern und Ethnien ursprünglich nicht von mir kommt, sondern von einer deutschlandweit bekannten Fachperson zu ADHS: ich hab dabei mal gefragt: "...würden Sie auch sagen, dass es bei den Sinti und Roma extrem viele ADHSler gibt?" , die Antwort war dann: "...die Sinti und Roma, die Aborigines und die Apachen", und das mit Griechenland und ADHS kommt wie gesagt ursprünglich auch nicht von mir...


zu ADHS und Apaches z.B.: zur ADHS-Konstitution: „…Cultural anthropologist Jay Fikes, Ph.D. , points out that members of traditional Native American hunting tribes normally behave differently from those who have traditionally been farmers. The farmers such as the Hopi and other Pueblo tribes are relatively sedate and risk-averse, he says, whereas the hunters, such as the Navajo, are „constantly scanning their environment and are more immediately sensitive to nuances. They´re also the ultimate risk takers. They and the Apaches were great raiders and warriors.“….“ auf das bin ich heute gestoßen, als ich nach „apaches adhd“ gegoogelt habe, ist aus „ADHD and the Edison Gene“ von Tom Hartmann von 2015. https://books.google.de/books?id=wmAoDw ... hd&f=false „Apache“ bedeutet meines Wissens „Fremder“, hatte möglicherweise, sofern meine Informationen korrekt, auch mit der Völkerwanderung dieser Ethnie aus Alaska zu tun. Wie sagt schon Prof. Andreas Reif von der Uni-Psychiatrie Frankfurt zu ADHS und Evolution: „…die dann aber auch ein Gebirge überquert haben…“ Ein „Unruhe“ und „Rastlosigkeit“ muss nicht nur rein kulturell bedingt sein bzw. was war zuerst, die Biologie/ Gene oder die Kultur – Henne-Ei-Problem… Speziell zu den Apachen und ADHS habe ich ja nun so manches schon gehört und ich nehme Gift darauf, dass der bis heute nachhallende legendäre Ruf der Apachen im 19. Jahrhundert nicht durch Zufall entstanden ist. Diplomatie war aber leider tendenziell nicht so das Ding bei dieser unangepassten, freiheitsliebenden Ethnie im 19. Jahrhundert und „die“ Apachen (es gibt wie immer solche und solche) standen am Ende des 19. Jahrhunderts kurz vor dem Genozid durch US-Amerika und Mexiko…
… heute lebt der gängige mit ADHS Betroffene des 21. Jahrhunderts in Städten mit Autos, U-Bahn, Internet und Cybermobbing (Stichwort ADHS in Südkorea). Und das ist heute eine ganz andere Sozialisation und das sind ganz andere Umweltbedingungen als sie es bei nordamerikanischen Naturvölkern des 19. Jahrhunderts waren.
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Re: ADHS in anderen Kulturen, Doku über ADHS in Ägypten

Beitrag von ULBRE » 11. Juni 2019 22:39

Die gute alte Farmer-Hunter-Hypothese.
„Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was bedeutet dann ein leerer Schreibtisch ?“ Albert Einstein
Ich hab einen eher wissensorientierten Schreibstil. Als eine Stimme im Chor find ich das ganz ok. Mehr soll das auch nicht sein.
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Re: ADHS in anderen Kulturen, Doku über ADHS in Ägypten

Beitrag von Overthesky » 23. Juni 2019 17:49

https://www.adhspedia.de/wiki/ADHS_als_ ... er-Theorie , ich selber, ich bin mir der Defizite bei ADHS übrigens sehr wohl bewusst, aber ich kann dieser schwächlichen, ängstlichen, nur nach externer Hilfe suchenden Selbstverzwergung von Psychiatriepatienten mit ADHS , die oft nur die Hand aufhalten, aber oft selbst keinerlei Initiative zeigen, sich positiv in die Gesellschaft einzubringen, nichts abgewinnen...
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Re: ADHS in anderen Kulturen Doku über ADHS in Ägypten

Beitrag von ULBRE » 4. August 2019 02:18

KamNevy hat geschrieben:
4. August 2019 00:19
ihr nehmt doch nicht ernsthaft an, dass sich so ein psychisches Fehlverhalten im Vorwege problemlos diagnostizieren lässt und solche Taten sich damit verhindern lassen. Wie soll das denn gehen?
Welches psychisches Fehlverhalten meinst Du ? Was für Taten ?
Verstehe nicht ganz, worauf Du abzielst...
„Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was bedeutet dann ein leerer Schreibtisch ?“ Albert Einstein
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Re: ADHS in anderen Kulturen Doku über ADHS in Ägypten

Beitrag von Overthesky » 4. August 2019 10:24

KamNevy hat geschrieben:
4. August 2019 00:19
ihr nehmt doch nicht ernsthaft an, dass sich so ein psychisches Fehlverhalten im Vorwege problemlos diagnostizieren lässt und solche Taten sich damit verhindern lassen. Wie soll das denn gehen?
?
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Re: ADHS in anderen Kulturen, Doku über ADHS in Ägypten

Beitrag von Falschparker » 4. August 2019 21:32

Bitte Trolle nicht füttern.
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Re: ADHS in anderen Kulturen, Doku über ADHS in Ägypten

Beitrag von Overthesky » 5. August 2019 14:40

Falschparker hat geschrieben:
4. August 2019 21:32
Bitte Trolle nicht füttern.
Wobei das auch oft so ist, wenn man dann diese Trolle im realen Leben vor sich gegenüber stehen sehen würde, dann empfindet man weniger Ärger, sondern vielmehr Mitleid oder auch Belustigung...
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